Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Deutsche Bahn steigert Anzahl bei Fernbussen
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Deutsche Bahn steigert Anzahl bei Fernbussen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:53 03.09.2016
Ein IC Bus am Bahnhof Südkreuz in Berlin. Quelle: Jörg Carstensen/dpa
Anzeige
Berlin

Die Deutsche Bahn kann auf dem Fernbusmarkt stärker Fuß fassen. Seit dem Jahresbeginn ist ihr Marktanteil von 9 auf 14 Prozent gewachsen, wie aus Daten des Marktforschungsinstituts Iges hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Für das Wachstum sorgt allein die Marke Berlinlinienbus, die ihr Angebot deutlich ausgebaut hat. Der konzerneigene IC Bus liegt bei 1 Prozent.

Bei der Bahn steht das Fernbus-Geschäft derzeit auf dem Prüfstand: Noch in diesem Jahr will der Bundeskonzern seine Fernbus-Strategie neu bewerten, wie es im August hieß.

Unangefochtener Marktführer ist nach der Übernahme des Postbusses das Unternehmen Flixbus, das nun knapp 80 Prozent der Fahrplan-Kilometer anbietet. Flixbus konkurriert inzwischen mit einer weiteren Staatsbahn: Seit Juli fahren die Österreichischen Bundesbahnen mit ihrer Marke Hellö mit Bussen von Österreich nach Deutschland, etwa nach Berlin und Frankfurt. Ihr Marktanteil kommt auf 1 Prozent.

Nach einem starken Anstieg in den vergangenen Jahren und einem Höchststand 2015 pendelt sich das deutsche Fernbus-Netz bei etwa 300 Linien ein. Im dritten Vierteljahr waren es laut Iges 293 Linien. Die Zahl der wöchentlichen Hin- und Rückfahrten nahm um 24 auf 4258 zu.

Höhere Preise können die Anbieter in dem hart umkämpften Markt kaum noch durchsetzen. Mit 92 Cent je Fahrgast und Kilometer liegen die Normalpreise heute um 2 Cent höher als vor einem Jahr, die Angebotspreise liegen 2 Cent niedriger bei 36 Cent.

"Die Tendenzen zu leichten Preissteigerungen werden den wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmen aber kaum mindern", erklärte Iges-Geschäftsführer Christoph Gipp. Der Postbus-Verkauf zeige, dass es noch immer Probleme bei der Wirtschaftlichkeit gebe. Die Deutsche Post hatte im August angekündigt, ihr Fernbus-Geschäft zum 1. November an Flixbus abzutreten.

dpa

Eine Billion Euro – das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. In 50-Euro-Banknoten gerechnet könnte man mit dieser Summe 80 Olympia-Schwimmbecken von 50 Metern Länge und 25 Metern Breite füllen – aber nur, wenn man die Geldbündel wirklich dicht zusammenpackt.

Albrecht Scheuermann 05.09.2016

13 Milliarden Euro an Steuern soll Apple nach dem Willen der EU-Kommission in Irland nachzahlen. Dublin muss das Geld vorerst eintreiben, kündigt aber Rechtsmittel an. EU-Wettbewerbskommissarin Vestager gibt sich unbeeindruckt.

03.09.2016

Noch bieten einige Banken ihre Girokonen gebührenfrei an. Das wird sich bald ändern, meint Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon: In einigen Jahren werde es nirgendwo mehr kostenlose Girokonten geben.

02.09.2016
Anzeige