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So können Bahn-Kunden bald billiger Zug fahren

Reaktion auf Fernbusse So können Bahn-Kunden bald billiger Zug fahren

Auf die Konkurrenz durch die Fernbusse reagiert die Deutsche Bahn mit weiteren Rabatten. Davon profitieren Inhaber der Bahncard 50, aber auch Gelegenheitsfahrer. Jedoch wird nicht alles für die Kunden billiger.

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Fernbusse und günstige Flieger setzen die Bahn stark unter Druck. Jetzt passt sie die Preise leicht an – zur Freude von Bahncard- und Sparpreisnutzern.

Quelle: Boris Roessler/dpa

Berlin. Die Deutsche Bahn hat mit Preissenkungen gute Erfahrungen gemacht. In den ersten fünf Monaten des Jahres fuhren so viele Menschen mit dem ICE und dem IC wie noch nie, teilte der Konzern mit. "Diese erfreuliche Entwicklung haben wir unter anderem der Preissenkung bei unseren Sparpreisen um circa acht Prozent zu verdanken", sagte Fernverkehrschefin Birgit Bohle. Trotzdem habe die Bahn ihren Umsatz gesteigert. Das Unternehmen will die Kunden an sich binden. Deshalb werden Rabatttaktionen verlängert und neue Rabatte eingeführt. Ein Überblick:

19-Euro-Sparpreise

Die Aktion mit Sparpreisen ab 19 Euro wird bis zum 12. September verlängert. Mit den Fahrkarten können Kunden quer durch Deutschland fahren. Allerdings gilt für die Tickets eine Zugbindung. Die Aktion sollte zunächst bis März laufen und wurde schon einmal bis Juli verlängert. Jetzt gilt sie bis zum Ende der Sommerferien Mitte September.

Rabatt mit Bahncard 50

Die 1,3 Millionen Besitzer einer Bahncard 50 bekommen ab August auf Sparpreise zusätzlich 25 Prozent Rabatt. Das galt bisher nur für Inhaber einer Bahncard 25. Für die Kunden sei das immer unverständlich gewesen, sagte Fernverkehrschefin Birgit Bohle. Jetzt sei sicher, dass man mit Bahncard 50 auch immer zum günstigsten Preis reise.

Bahncard für Junge, Senioren und Partner

Menschen unter 26 Jahren zahlen künftig nur noch 69 Euro (statt bisher 127 Euro) für ihre Bahncard 50 und 39 Euro für die Bahncard 25. Ab August testet die Deutsche Bahn weitere Änderungen: Zwei Monate lang bietet sie dann für 99 Euro eine Bahncard 50 für Reisende ab 60 Jahren an. Außerdem bekommen Käufer der neuen Probe-Bahncard einen Gutschein für eine zweite kostenlose Probe-Bahncard (für den Partner). Beide werden eine Laufzeit von drei Monaten haben. Die Probe-Bahncard 25 kostet 19 Euro, die Probe-Bahncard 50 gibt es für 79 Euro (jeweils 2. Klasse).

Und das wird teurer:

Ticketkauf im Zug

Der Bordzuschlag steigt von 7,50 auf 12,50 Euro. Die Erklärung: "Wir wollen die Zeit an Bord eher für den Service nutzen als für den Ticketverkauf", sagte Fernverkehrschefin Birgit Bohle. Diese Preiserhöhung betreffe aber nur rund ein Prozent der Kunden, die ihr Ticket beim Schaffner lösten. Die Bahn will damit auch das Handy-Ticket stärken.

Reservierungen in der 1. Klasse

Eine Reservierung in der ersten Klasse kostet künftig 5,90 Euro, wenn keine Fahrkarte gebucht wird. Bisher waren dafür 4,50 Euro fällig. Wird eine Fahrkarte gekauft, ist die Reservierung dagegen inklusive. Die Erklärung für diese Preissteigerung: Viele Alleinreisende in der ersten Klasse reservierten mehr als einen Sitz, sagte Fernverkehrschefin Birgit Bohle. Durch die höhere Gebühr soll verhindert werden, dass Sitzplätze reserviert, aber dann nicht genutzt werden.

dpa/afp/RND/wer

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