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Bahn sagt Hooligans den Kampf an

Randalierer in Zügen Bahn sagt Hooligans den Kampf an

Die Deutsche Bahn will gegen Hooligans in ihren Zügen härter durchgreifen. Randalierer müssten noch schneller mit Hausverboten, Anzeigen, Beförderungsverboten und Schadensersatzforderungen rechnen, wenn ihnen Gewalt gegen Menschen oder die Zerstörung von Zügen nachgewiesen wird, sagte Sicherheitsvorstand Ronald Pofalla.

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Die Bilanz nach einem Fußballspiel: geborstene Scheiben, zerstörte Deckenbeleuchtung und der Geruch von Urin und Bier.

Quelle: Archiv/Stratenschulte

Berlin. "Wer befürchten muss, wenigstens einen Teil der Schäden aus eigener Tasche zahlen zu müssen, verhält sich beim nächsten Mal hoffentlich anders", unterstützte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Ankündigung. "Auf Dauer können wir es uns nicht leisten, jedes Wochenende Tausende Beamte der Polizei einzusetzen, um einige undisziplinierte sogenannte Fans auf den Bahnhöfen in ihre Schranken zu weisen." Die Bahn hat seit Jahresbeginn knapp 300 randalierenden Fans Beförderungsverbote ausgesprochen, wie es aus dem Unternehmen hieß. Anders als früher warte man damit nicht mehr bis zum Abschluss der polizeilichen Ermittlungen.

Pofalla sprach sich dagegen aus, zum Schutz vor Terroristen Fahrgäste mit Metalldetektoren zu überprüfen. "Metalldetektoren lehnen wir als Lösung ab, weil das jeden Einzelnen von uns zu stark einschränkt." De Maizière sagte, flächendeckend seien solche Kontrollen schwer durchzuführen.

dpa

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Debatte nach Ausschreitungen
Der Regionalexpress wurde von Randalierern aus der Fanszene von Hannover 96 verwüstet.

Nach den jüngsten Ausschreitungen von Anhängern des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 wird der Ruf nach Konsequenzen lauter. Der Verein sieht selbst allerdings wenig Handlungsspielraum: „Ein bundesweites Stadionverbot muss vom DFB ausgesprochen werden“, heißt es bei den "Roten".

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