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Onlineshoppen im Ausland soll einfacher werden

Pläne der EU-Kommission Onlineshoppen im Ausland soll einfacher werden

In den Niederlanden ist der Kühlschrank billiger – aber der Händler sperrt Kunden aus Deutschland. So etwas soll nach Plänen der EU-Kommission nicht mehr vorkommen. Über Disneyland Paris sollte sich bald auch niemand mehr beschwerden.

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Verbraucher sollen nach dem Willen der EU-Kommission überall in Europa online einkaufen können.

Quelle: Jens Kalaene/dpa

Brüssel. Geoblocking kennt fast jeder: Ein deutscher Kunde kann nicht beim britischen Online-Händler bestellen, oder das Mietauto in Italien kostet dänische Urlauber mehr als rumänische Feriengäste. Damit soll Schluss sein.

Die EU-Kommission will solche Ungleichbehandlung anhand von Nationalität oder Wohnsitz künftig verhindern. Händler sollen Kunden aus bestimmten Ländern nicht grundsätzlich ausschließen, selbst wenn sie nicht dorthin liefern. "Verbraucher aus anderen EU-Staaten müssen wie Einheimische behandelt werden", sagte der zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Andrus Ansip, am Mittwoch.

Händler sind aber nicht verpflichtet, europaweit zu liefern

Die neuen Vorgaben zum Geoblocking würden aber nur für Verkäufer gelten, die mit der Versendung ins Ausland selbst nichts zu tun haben. Denn die Kommission will die Händler nicht verpflichten, auch europaweit zu liefern. Wenn Händler heimischen Kunden eine Abholung ermöglichen, müssten sie diese Möglichkeit auch ausländischen Kunden geben.

Eine weitere Konsequenz der Pläne wäre: Unterschiedliche Mietwagenpreise wären nicht mehr erlaubt. Entscheidend für den Preis wird sein, dass die Dienstleistung an einem bestimmten Ort in Anspruch genommen wird, ganz egal, welche Nationalität der Kunde hat.

Beschwerden über Disneyland Paris dürfte es nicht mehr geben

Unterschiedliche Preise in unterschiedlichen Sprachversionen einer Webseite sollen dagegen erlaubt sein – nicht aber die automatische Weiterleitung dorthin. Kleinunternehmen sollen von den Vorgaben zum Teil ausgenommen werden.

Auch bei elektronischen Dienstleistungen wie Datenspeicherung im Internet wäre keine Diskriminierung erlaubt, ebenso bei Dienstleistungen, die an einem bestimmten Ort angeboten werden – das können Konzerte oder der Eintritt in einen Freizeitpark sein. Hier dürften Kunden aus verschiedenen EU-Staaten keine unterschiedlichen Preise abverlangt werden.

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Auch bei Streaming-Plattformen will sie etwas ändern. Details dazu finden Sie hier.

Zu Beschwerden wie zuletzt über Disneyland Paris sollte es nach den neuen Regeln also nicht mehr kommen. Kunden hatten sich darüber beklagt, dass der Vergnügungspark beim Preis nach Nationalität und Wohnort unterscheide.

Die EU-Kommission hatte den Fall untersucht, Disneyland Paris änderte daraufhin seine Buchungs- und Zahlungsmodalitäten. "Gleicher Ort, gleiche Dienstleistung, gleicher Deal für jeden europäischen Verbraucher", erklärte EU-Binnenmarktkommissarin Elzbieta Bienkowska.

dpa/RND

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