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Diese Bremsen sollen LKW-Unfälle endlich beenden

Wabco Diese Bremsen sollen LKW-Unfälle endlich beenden

Wabco stellt auf der IAA ein neues Sicherheitssystem für Lastwagen vor: Es leitet Vollbremsungen automatisch ein, wenn etwa der Fahrer ein Stauende übersieht.  Der TÜV fordert derweil eine Anpassung der Vorschriften, denn die sind international gültig.

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Bremssystem im Modell: Notfalls wird der Lkw automatisch gestoppt.

Quelle: Foto: Wabco

Hannover. Er ist der Schrecken aller Fußgänger, Fahrradfahrer und Kleinwagenbesitzer - und Wabco weiß ihn geschickt zu nutzen. Im Film rauscht ein Lkw auf ein Stauende zu, der Fahrer aber bemerkt die Gefahr nicht, weil ihm Kaffee aus dem Becher über die Armatur schwappt. Schnitt auf das letzte Auto im Stau, in dem sich ein Kind auf der Rückbank räkelt. Die Musik schwillt an - doch der Truck kommt zum Stehen. Wie durch ein Wunder, so scheint es. Aber natürlich stoppt ihn die Technik, genauer das Notbremssystem Onguardmax. „Wir sind der erste fahrzeugherstellerunabhängige Lieferant für so ein System“, sagte Wabco-Chef Jacques Esculier.

Der Lkw-Bremsenspezialist, der seine Entwicklungszentrale in Hannover hat, setzt auf ein spezielles Radar, das drohende Auffahrunfälle erkennt. Das System warnt den Fahrer zunächst mit klaren akustischen und optischen Signalen - wenn dieser darauf nicht reagiert, leitet Onguardmax die Vollbremsung automatisch ein.

Für Fahrten in der Stadt präsentiert Wabco auf der IAA zudem einen neuen Abbiegeassistenten. Das Oncity getaufte System arbeitet mit nur einem Sensor und erweitert das Sichtfeld auf bis zu 180 Grad. Oncity erkenne bewegliche und stehende Objekte einschließlich Fußgängern und Radfahrern, hieß es. Auch dieses System warnt zunächst den Fahrer und stoppt den Lkw im Notfall selbst. Das sei ein großer Fortschritt, sagte Esculier. Laut einer Studie kommen bei Kollisionen mit Nutzfahrzeugen jedes Jahr mehr als 20.000 Fußgänger oder Radfahrer zu Schaden.

Der TÜV Nord begrüßt solche Innovationen: Weniger Lkw-Unfälle bedeuteten auch weniger Zeitverlust durch Staus und eine höhere Pünktlichkeit der Lieferungen. Könnten die Nutzfahrzeuge automatisiert in einer Kolonne fahren, sinke zudem der Spritverbrauch spürbar. Leider seien derartige System noch nicht zulassungsfähig, kritisierte der Konzern Mittwoch.

Der Knackpunkt sind die sogenannten ECE-Regelungen, ein Katalog von international vereinbarten Vorschriften. Sie sind die Voraussetzung für die Typgenehmigung. Für hochautomatisierte Nutzfahrzeuge reichten Einzelregelungen aber nicht mehr aus, hieß es. Die Systeme müssten künftig im Zusammenspiel geprüft werden.

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