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Deutschland / Welt Doppelstock-IC: Das Schwanken hat bald ein Ende
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Doppelstock-IC: Das Schwanken hat bald ein Ende
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07:10 16.12.2016
Der neue Doppelstock IC der Deutschen Bahn. Quelle: dpa
Hannover/Dresden

Die bei ihrem Start vor einem Jahr mit einem unbequemen Wanken aufgefallenen neuen Doppelstock-Intercitys sollen bis Februar umgerüstet sein. Eine leicht veränderte Lauffläche der Räder solle das nur auf bestimmten Streckenabschnitten spürbare Wanken, über das etliche Reisende geklagt hatten, beheben, teilte die Deutsche Bahn mit. Bei sieben von 24 Zügen sei bereits ein neues Radprofil aufgedreht worden. Bis Ende 2017 soll die Federung der Züge außerdem neu eingestellt werden, um den Komfort zu erhöhen.

Die neuen Doppelstock-Züge lösen jahrzehntealte IC-Waggons ab und bieten mehr Komfort und Sitzplätze. Sie fahren derzeit auf den Strecken Leipzig-Hannover-Norddeich sowie Dresden-Hannover-Köln. Auf einem besonders betroffenen Abschnitt zwischen Leipzig und Halle war vorübergehend das Tempo der Züge reduziert worden.

Hersteller und Bahn suchen nach Lösungen

Obwohl das Wanken die Sicherheit nicht beeinträchtigt und nur auf kurzen Strecken für höchstens eine Minute zu spüren ist, hatten die Bahn und der Hersteller Bombardier nach einer technischen Lösung gesucht.

Wie Bombardier mitteilte, wurden die Veränderungen an den Rädern zunächst mit Erfolg an zwei Zügen getestet. Ab Frühjahr 2017 werden bei den turnusgemäßen Werkstattstopps der Züge auch die Dämpfer der Federung angepasst.

Von RND/dpa

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