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E-Golf-Flotte von VW geht in Hannover an den Start

Weltweiter Elektroauto-Test E-Golf-Flotte von VW geht in Hannover an den Start

Volkswagen will in Zukunft verstärkt auf alternative Antriebe für seine Fahrzeuge setzen. Dazu testet das Unternehmen in der niedersächsischen Landeshauptstadt bis zum Jahresende 17 Golf "blue-e-motion". Erster Testfahrer war Ministerpräsident David McAllister (CDU).

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Testrunde vor dem Landtag in Hannover: Noch ist ein Golf mit Elektroantrieb ein Medienereignis.

Quelle: Rainer Surrey

Hannover. Volkswagen weitet seine Tests mit Elektrofahrzeugen international aus. Zum Jahresende seien weitere Flotten in Europa, den USA und China geplant, sagte der Konzernbevollmächtigte für Elektrotraktion, Rudolf Krebs, am Mittwoch beim Start einer Testreihe in Hannover. Das Nutzerverhalten sei international sehr unterschiedlich – weshalb auch außerhalb Deutschlands so viele Daten und Erfahrungen wie möglich gesammelt werden sollten.

Gestern übergab Krebs 17 Golf „blue-e-motion“ an Behörden und Unternehmen in Hannover, die die Fahrzeuge bis zum Ende des Jahres leasen und erproben werden. Erster Testfahrer war Ministerpräsident David McAllister. „Wir müssen auf diesem Gebiet Erfahrungen sammeln, um es voranbringen zu können“, sagte der Regierungschef, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt. Weitere Fahrzeuge gehen etwa an die Polizeidirektion, den Flughafen, die Nord/LB, Ricoh oder die TUI.

Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister hat am Mittwoch einen neuen Elektrowagen von Volkswagen in Hannover getestet. Das Land Niedersachsen beteiligt sich an einem Flottenversuch zur Elektromobilität.

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Krebs machte keinen Hehl daraus, dass die Elektromobilität die Industrie und den Standort Deutschland vor „eine Jahrhundertaufgabe“ stelle. Noch sind Elektrofahrzeuge schwer und teuer und verfügen über eine vergleichsweise geringe Reichweite. Der E-Golf etwa muss nach 150 Kilometern wieder ans Stromnetz. Dafür wiegt seine Batterie gut 270 Kilogramm – was das ganze Fahrzeug etwa 200 Kilogramm schwerer macht als einen normalen Golf.

Gleichwohl könnten sich E-Fahrzeuge gerade im hannoverschen Großstadtverkehr durchaus lohnen. Einen ähnlichen Test hat der Konzern gemeinsam mit der Stadt bereits mit E-Caddys gestartet. Gerade im innerstädtischen Lieferverkehr rechnet man mit einer schnellen Amortisation eines E-Transporters. Der Erfolg der Technologie stehe und falle mit den Fortschritten in der Batterieforschung, sagte der VW-Manager. Er forderte zudem eine Massenfertigung von Batteriezellen in Deutschland. „Es kann nicht sein, dass wir einen so zukunftsträchtigen Markt den Asiaten überlassen“, sagte Krebs. Zudem sorge schon das Gewicht der Batterien dafür, dass man die Lieferwege verkürzen müsse. Bosch erwägt derzeit den Aufbau einer deutschen Zellenproduktion.

Das Batteriesystem, den Elektromotor und andere E-Komponenten will VW dagegen selbst fertigen. Die Kritik von Continental-Chef Elmar Degenhart, dass in der Branche zu viel parallel entwickelt werde, wollte er nicht teilen. „Es gibt eine ganze Reihe von Aktivitäten, bei denen wir uns schon auf gemeinsame Standards geeinigt haben.“

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