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EU entscheidet über Kennzeichnung von Klebefleisch und Käseimitaten

Lebensmittel EU entscheidet über Kennzeichnung von Klebefleisch und Käseimitaten

Die EU stimmt am Mittwoch darüber ab, ob die Nährwertangaben auf der Verpackungsrückseite europaweit einheitlich gekennzeichnet werden sollen. Auch Mogelpackungen sollen leichter erkennbar werden: Auf Käseimitaten oder Klebefleisch könnte bald ein Hinweis auf der Verpackung stehen.

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Käseimitate müssen nach der EU-Abstimmung möglicherweise europaweit gekennzeichnet werden.

Quelle: dpa

Straßburg . Süße Dessertspeisen, fettige Tiefkühlpizzen, salzige Fertiggerichte: Was lecker schmeckt, ist oft in großen Mengen ungesund. Also kaufen oder doch besser im Regal liegenlassen? Bei dieser Frage will die EU den Verbrauchern nun zur Seite stehen und ordnet die Lebensmittelkennzeichnung neu. Stimmt das Europaparlament am Mittwoch zu, müssen Nährwertangaben auf der Verpackungsrückseite von Lissabon bis Helsinki künftig einheitlich aussehen.

Geht am Mittwoch bei der Abstimmung im Straßburger Plenum alles glatt, tritt noch in diesem Jahr eines der umfangreichsten Gesetze in Kraft, die je von der EU erlassen wurden. Darin regelt die EU, wie die Lebensmittelindustrie ihre Produkte künftig auszeichnen muss. Die Hersteller müssen angeben, wie viel Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker Eiweiß und Salz pro 100 Gramm oder Milliliter in den Nahrungsmitteln steckt.

Festgelegte Schriftgröße für die Angaben

Verbraucher werden diese Nährwertangaben sowie den Energiegehalt auf der Packungsrückseite finden. Dazu hat die EU die Schriftgröße mit 1,2 Millimetern exakt festgelegt. Nur bei besonders kleinen Packungen darf die Information noch kleiner daherkommen.

„Die Verordnung ist sowohl für die Verbraucher als auch für die Hersteller ein Meilenstein“, sagt die CDU-Europaabgeordnete Renate Sommer, die im Plenum für das Dossier zuständig ist. Bisher seien die Nährwertangaben für die Hersteller freiwillig. „Jetzt müssen zudem allergene Stoffe auf den ersten Blick erkennbar sein.“ Auch Mogelpackungen sollen Verbraucher künftig sofort von echten Lebensmitteln unterscheiden können. Zwar dürfen Käseimitate oder Klebefleisch weiterhin verwendet werden. Doch dann muss auf der Packungsvorderseite „Aus Pflanzenfett hergestellt“ oder „Aus Fleischstücken zusammengefügt“ stehen.

hro

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