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EZB betont Unabhängigkeit

Neubesetzung EZB betont Unabhängigkeit

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Unabhängigkeit betont. Im Personalstreit um die Besetzung ihres Führungsgremiums war es zu Konflikten zwischen Frankreich und Italien gekommen.

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Mario Draghi wird neuer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB).

Quelle: dpa

Brüssel/Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Personalstreit um die Besetzung ihres Führungsgremiums ihre Unabhängigkeit betont. „Alle Mitglieder des Direktoriums sind laut Verträgen für acht Jahre ernannt“, betonte eine Sprecherin der Notenbank am Freitagabend. In seiner verbleibenden Amtszeit werde Lorenzo Bini Smaghi „jede weitere Entscheidung in voller Unabhängigkeit“ treffen.

Der Italiener Bini Smaghi hatte am Freitag dem EU-Gipfel in Brüssel zugesagt, seinen Sitz im Direktorium der Bank bis Ende dieses Jahres zu räumen. Eigentlich würde sein Vertrag noch bis 2013 laufen.

Zuvor hatte nach Angaben von Diplomaten insbesondere Frankreich Druck auf den Notenbanker ausgeübt. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy wollte nicht hinnehmen, dass künftig zwei Italiener in der Chefetage der Bank sitzen könnten, während sein Land nach dem Ausscheiden von EZB-Chef Jean-Claude Trichet nicht mehr vertreten gewesen wäre.

Nach einem erbitterten Tauziehen ernannte der EU-Gipfel den Italiener Mario Draghi (63) zum neuen Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Draghi ist der dritte Chef der noch jungen Notenbank und wird am 1. November Trichet ablösen.

dpa/jhf

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Europäische Zentralbank
Foto: Mario Draghi

Der Italiener Mario Draghi wird Nachfolger von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, das haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union am Freitag in Brüssel beschlossen. Draghi soll sein Amt am 1. November antreten.

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