Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Erstes Weihnachtsgebäck kommt in die Regale

Handelsauftakt für Adventsplätzchen Erstes Weihnachtsgebäck kommt in die Regale

Ja, ist denn schon Weihnachten? Rund vier Monate vor dem Heiligen Abend kommt in Deutschland das erste Weihnachtsgebäck in den Einzelhandel.

Voriger Artikel
Fallende Preise: Ein Segen für Verbraucher
Nächster Artikel
„Die Flugreise verkommt zum Billigprodukt“

Zum meteorologischen Herbstanfang kehrt Anfang September das Weihnachtsgebäck wieder in die Supermarktregale zurück.

Quelle: Jörg Carstensen/dpa

Berlin. Dieser Tage, rund um den meteorologischen Herbstanfang, beginnt die Saison für Lebkuchen, Spekulatius und Zimtsterne. Es gebe bereits zu einem so frühen Zeitpunkt eine Nachfrage nach diesen Produkten, sagte der Deutschland-Chef des Herstellers Bahlsen, Michael Hähnel, am Freitag bei einem Werksbesuch in Berlin-Tempelhof.

Zum meteorologischen Herbstanfang kehrt Anfang September das Weihnachtsgebäck wieder in die Supermarktregale zurück. Die Waren sind in den vergangenen Monaten produziert worden.

Zur Bildergalerie

Bei Sonnenschein und 30 Grad im Schatten, bekommt man da Lust auf Weihnachtsplätzchen? "Aber ja", sagt Karl-Heinz Gnatzig, seit 15 Jahren Werksleiter bei Bahlsen in Berlin-Tempelhof, bei einem Rundgang am Freitag. Es sind wohl die Duftstoffe wie Zimt, Vanille und Kardamom, die den Appetit anregen.

Nachfrage steigt Woche für Woche

Die Umsatzkurve für den deutschen Markt beweist es: Schon in den letzten August-Tagen wird das erste "Herbstgebäck" verkauft, wie die Branche Lebkuchen, Christstollen, Spekulatius, Zimtsterne und Dominosteine zusammenfassend nennt. Die Nachfrage steigt Woche für Woche erst ziemlich konstant, Mitte November geht's dann steil bergauf bis in die Adventszeit. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen lag zuletzt bei 840 Gramm.

Unabhängig vom frühen Verkaufsstart – der Geschäftserfolg mit der Saisonware hängt erheblich vom Wetter ab. Wenn es im September noch hochsommerlich warm bleibe, sei auch das Verlangen nach Weihnachtsaromen kleiner, sagt Bahlsen-Sprecher Christian Bahlmann. "Das holen sie dann auch nicht mehr in den Wochen danach auf."

Der Backriese Bahlsen mit Zentrale in Hannover produziert in diesem Jahr in drei deutschen Werken 7100 Tonnen Weihnachtsgebäck, das sind rund 500 Lkw-Ladungen, davon 1600 Tonnen in Berlin. Die deutschen Hersteller produzierten im vergangenen Jahr insgesamt 82.000 Tonnen Herbstgebäck. "Wir rechnen für das Jahr 2015 mit einem stagnierenden Markt", fügte Hähnel hinzu. Daran wolle Bahlsen seinen Marktanteil erhöhen, der nach Berechnungen des Marktforschers Nielsen 2014 bei 4,8 Prozent lag.

Von Bernd Röder

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 82,33 +2,69%
CONTINENTAL 182,01 +1,31%
DELTICOM 18,05 +5,47%
HANNO. RÜCK 103,20 -1,44%
SALZGITTER 35,11 +2,27%
SARTORIUS AG... 68,52 +1,03%
SYMRISE 55,77 +1,76%
TALANX AG NA... 31,54 +0,38%
TUI 13,12 +4,05%
VOLKSWAGEN VZ 128,10 +1,26%
DAX
Chart
DAX 11.192,50 +1,87%
TecDAX 1.734,50 +0,94%
EUR/USD 1,0616 +0,03%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 17,92 +3,37%
BAYER 93,10 +2,99%
THYSSENKRUPP 24,07 +2,11%
RWE ST 11,19 -4,51%
E.ON 6,35 -2,02%
MÜNCH. RÜCK 175,60 -1,04%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 165,03%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,00%
Polar Capital Fund AF 103,34%
Fidelity Funds Glo AF 92,98%

mehr