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VW explodiert - Aral stoppt Verkauf von Erdgas

Fahrer schwer verletzt VW explodiert - Aral stoppt Verkauf von Erdgas

Die Tankstellenkette Aral hat nach einem Unfall mit einem VW-Erdgasauto vorsorglich einen Verkaufsstopp von Erdgas empfohlen. „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Klärung der genauen Sachlage, um den Verkauf von Erdgas in Abstimmung mit dem jeweiligen Gasversorger zeitnah wieder zu ermöglichen“, sagte ein Aral-Sprecher.

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Der VW Touran nach der Explosion am vergangenen Freitag in Duderstadt.

Quelle: Arne Bänsch

Hannover. Das "Göttinger Tageblatt" hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Der Aral-Sprecher begründete den Verkaufsstopp mit einer Explosion an einer Erdgas-Zapfsäule eines Gasversorgungsunternehmens an einer Aral-Tankstelle in Duderstadt (Landkreis Göttingen). Dort war es am vergangenen Freitag zum Bersten eines Gastanks in einem VW Touran gekommen. Der Autofahrer war nach Polizeiangaben schwer verletzt in eine Klinik gebracht worden. Nach dem Unfall hatte eine Spezialfirma die Aufräumarbeiten an der Tankstelle vornehmen müssen.

„Da die Einzelheiten des genannten Vorfalls noch nicht abschließend geklärt sind, haben wir den Tankstellenunternehmern vorsorglich empfohlen, den Erdgasverkauf bis auf Weiteres einzustellen und umgehend Kontakt zu dem jeweiligen Erdgasversorger aufzunehmen“, sagte der Aral-Sprecher. In Deutschland gebe es rund 190 Aral-Stationen mit Erdgaszapfsäulen. Laut „Motor-Talk“ gehören die Erdgassäulen an den Aral-Tankstellen üblicherweise einem Erdgasversorger. Tankstellen mit einem Besitzer und Aral-Logo kümmern sich demnach selbst um den Kraftstoff - daher gibt es die „Empfehlung“ der Zentrale. Insgesamt gebe es bundesweit rund 100 000 Erdgas-Fahrer und 900 Tankstellen mit Erdgas-Zapfsäulen.

Bei Volkswagen läuft derzeit eine Rückrufaktion von Erdgasfahrzeugen. Dabei geht es um den vorsorglichen Tausch von Gasflaschen. Ende August hatte VW mitgeteilt, die Rückrufe auszuweiten. Betroffen sind insgesamt mehr als 35 000 Fahrzeuge der Modelle Caddy, Passat und Touran der Modell-Jahrgänge 2006 bis 2010.

Nach VW-Angaben könnte bei einigen Fahrzeugen die Außenhaut bei Beschädigungen nicht mehr den nötigen Korrosionsschutz bieten. Sinke die Wandstärke der Gasflaschen durch Korrosion, könne dies zum Bersten eines Gastanks und zu erheblicher Verletzungsgefahr führen. Bis zur Umrüstung sollten betroffene Modelle nur im Benzinbetrieb genutzt werden. Die Besitzer würden direkt von Volkswagen kontaktiert.

Volkswagen steckt wegen des Abgas-Skandals in der größten Rückrufaktion der Konzerngeschichte. Allein in Deutschland geht es um insgesamt 2,5 Millionen betroffene Dieselfahrzeuge.

dpa/cf

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