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Firmen ist das Internet zu langsam

Auf der Kriechspur Firmen ist das Internet zu langsam

Die niedersächsische Wirtschaft ist mit ihrem Anschluss ans Internet unzufrieden. Die Übertragung der Daten sei vielerorts zu langsam, zudem fehle es den Verbindungen an Beständigkeit – das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), an der sich rund 800 Firmen beteiligt haben.

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Vielen Unternehmen in Niedersachsen ist das Internet zu langsam.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. „Wir hinken hinter den Anforderungen der Betriebe hinterher“, sagte Hauptgeschäftsführer Volker Müller am Donnerstag in Hannover. Er appellierte an die Landesregierung, den Breitbandausbau mit gleichem Engagement voranzutreiben wie andere Infrastrukturprojekte.

Der Umfrage zufolge müssen fast zwei Drittel der Unternehmen mit einer Leistung von weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen, nur 27 Prozent der Firmen verfügen bereits über 50 Megabit. Dabei hat sich der Bedarf an schnellem Internet in den vergangenen drei Jahren verdoppelt. Lediglich rund ein Drittel der Firmen ist nach aktuellem Stand mit der Leistungsfähigkeit ihres Breitbandanschlusses zufrieden – aber auch von diesen ist sich eine große Mehrheit ziemlich sicher, dass das schon in fünf Jahren nicht mehr so sein wird.

Die UVN haben bei den Unternehmen nachgefragt, weil sie an der Darstellung der Landesregierung Zweifel hegten. Demnach sind in Niedersachsen 60 Prozent der Gebäude an das schnelle Internet angeschlossen. Doch in diese Rechnung fließen auch mobile LTE-Verbindungen und sehr leistungsfähige Anschlüsse von Kabel Deutschland ein, die aber nur Privathaushalten zugute kommen.

Unternehmen hingegen würden auf der Datenautobahn zu häufig auf die Kriechspur verwiesen, sagte Müller. Wenn jedoch im Rahmen von Industrie 4.0 zunehmend Maschinen miteinander kommunizieren sollen, sei der schnelle und stabile Austausch von großen Datenmengen essenziell – nicht nur beim Herunterladen (Download), sondern vor allem auch für das Senden (Upload). Auch die Auslagerung wesentlicher IT-Bestandteile an externe Anbieter (Cloud) machen einen symmetrischen Datenaustausch unverzichtbar, sagte Müller.

Die UVN fordern deshalb einen flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes. Die weißen Flecken auf der Landkarte würden nicht komplett durch private Anbieter geschlossen werden, da sich das für diese nicht rentiere. „Deshalb müssen die Landesregierung und die Kommunen ihre Investitionen in den Glasfaserausbau verstärken und die Förderung gezielter und auf die langfristigen Bedarfe ausrichten“, sagte Müller.

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