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Gespräche bei 
Conti in Gifhorn
 gescheitert

Zukunft in Gifhorn Gespräche bei 
Conti in Gifhorn
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Continental hat die Verhandlungen über die Zukunft des Werks in Gifhorn für gescheitert erklärt. Nach neun Monaten und 13 Sondierungsrunden warfen sich Management und Arbeitnehmervertreter gegenseitig fehlende Kompromissbereitschaft vor.

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Immer noch keine Einigung: Die Zukunft des Conti-Werkes in Gifhorn ist ungewiss.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Gifhorn. Sollten beide Seiten nicht noch zueinanderfinden, käme es zu den gesetzlich vorgesehenen Verhandlungen über einen Interessensausgleich. Dabei würden die 
Verhandler wieder „bei Null“ anfangen. Conti hat am Freitag bereits gemachte 
Versprechungen wieder infrage gestellt. „Nach diesem enttäuschenden Verlauf müssen wir die Situation nun im Hinblick auf anstehende Investitionsentscheidungen neu bewerten“, sagte Verhandlungsführer Matthias Matic.

Der Konzern will die Zahl der Beschäftigten bis zum Jahr 2023 auf 800 verringern. Dies entspräche einer Halbierung gegenüber der Belegschaft zum Beginn der Verhandlungen. Die Produktion von Motoren für reine Elektroautos soll mangels Folgeaufträgen auslaufen. Die Fertigung von Bremszylindern soll nach Tschechien verlagert werden. Der Konzern hatte in Aussicht gestellt, den Umbau ohne betriebsbedingte Kündigungen bewerkstelligen zu können und 100 Millionen Euro in das Werk zu 
 investieren. Dafür sollten alle verbleibenden Beschäftigten jedoch ihre Arbeitszeit für vier Jahre auf 31 Wochenstunden reduzieren – bei entsprechend geringerem Verdienst.

Die Arbeitnehmerseite hält es „nach der jetzigen Auftragslage für unrealistisch“, die Belegschaft so stark zurückzufahren. „Der Betriebsrat kann nichts unterschreiben, was auf bloßen Annahmen für die Zukunft basiert“, sagte dessen Vorsitzender Uwe Szymanowski. Die IG Metall hatte in den sechsstündigen Verhandlungen nach eigenen Worten angeboten, einem sozialverträglichen Personalabbau zuzustimmen. Doch Conti „ist uns keinen Zentimeter entgegengekommen“, sagte Niedersachsens Bezirkschef Hartmut Meine, gleichzeitig stellvertretender Aufsichtsratschef des Konzerns. Den gleichen Vorwurf machte wiederum Matic den Metallern. „Wir haben nicht den Eindruck, echte Fortschritte zu machen“, sagte der Leiter der Conti-Division Hydraulische Bremssysteme. Die Gewerkschafter hätten alle Angebote des Unternehmens abgelehnt.

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