Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -2 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Bauen Inder ein Billig-Auto für VW?

Gespräche mit Tata Bauen Inder ein Billig-Auto für VW?

Der günstigste VW, der Up, kostet etwa 10.000 Euro. Zu viel für ein sogenanntes Budget Car. Volkswagen sondiert bei seinem Billigauto-Projekt nach Informationen des "Manager Magazins" eine neue Strategie mit externem Partner. Dabei soll es sich um den indischen Autobauer Tata Motors handeln.

Voriger Artikel
IWF-Chefin Lagarde muss vor Gericht
Nächster Artikel
Jetzt beginnt VW mit dem Passat-Rückruf

Für ein Billigauto sucht VW laut einem Bericht des Manager-Magazins einen Partner. Dabei soll es sich um Tata Motors handeln – hier ein Foto des Concept Cars "Tata pixel".

Quelle: dpa/Archiv

Wolfsburg. Nach Jahren der Planungsphase vor allem in Eigenregie und etlichen Verschiebungen sei ein Neustart mit dem indischen Autobauer Tata Motors im Gespräch. Das berichtet das Magazin in seiner jüngsten Ausgabe (Freitag). Tata solle das Modell ganz oder teilweise für VW entwickeln, schreibt das "Manager Magazin" unter Berufung auf Informationen aus der Wolfsburger VW-Zentrale. Das "Budget Car" sei für den Neuanlauf umbenannt worden in "Economy Car".

VW-Markenchef Herbert Diess verantworte das Projekt unter den neuen Vorzeichen. Der Ex-BMW-Vorstand ist seit Juli 2015 in Wolfsburg an Bord. Für den möglichen Auftrag an Tata zeichne Konzernstrategiechef Thomas Sedran verantwortlich. Der Ex-Opel-Vorstand ist seit November 2015 bei Volkswagen an Bord.

Ein Unternehmenssprecher nannte den Bericht am Freitag eine Spekulation, die VW nicht kommentiere.

Tata ist Spezialist für Kleinwagen, die wenige Tausend Euro kosten. Der günstigste VW, der Up, startet hierzulande bei fast 10 000 Euro.

Sollte VW bei dem "Economy Car" tatsächlich ganz oder teilweise auf Tata zurückgreifen, würde dieser Schritt das Ende jahrelanger Mühen für eine eigene Billig-Auto-Kompetenz markieren. Die Wolfsburger hatten lange an den Budget-Car-Plänen gefeilt. Eine anfängliche Zusammenarbeit mit dem Partner Suzuki war im Streit gescheitert. Auf der Zielgeraden erschwerten schließlich Renditefragen das Projekt.

Vor knapp einem Jahr hatte der damalige Konzernchef Martin Winterkorn der Deutschen Presse-Agentur noch gesagt: "Wir bringen ab 2018 eine Budget-Car-Familie in China auf den Markt, mit SUV, Stufen- und Schrägheck - unter einem neuen Markennamen." Damit kündigte er damals die 13. Marke an. Zu anderen Märkte als China sei nichts entschieden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 148,15 +0,68%
CONTINENTAL 186,74 -1,10%
TUI 13,08 -0,36%
SALZGITTER 35,74 +0,57%
HANNO. RÜCK 102,10 +0,86%
SYMRISE 57,70 +0,03%
TALANX AG NA... 31,88 +0,59%
SARTORIUS AG... 68,18 -0,38%
CEWE STIFT.KGAA... 75,96 -1,12%
DELTICOM 17,81 ±0,00%
DAX
Chart
DAX 11.597,50 +0,01%
TecDAX 1.834,00 -0,14%
EUR/USD 1,0643 -0,17%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LUFTHANSA 12,06 +2,57%
THYSSENKRUPP 23,91 +1,58%
DT. BANK 17,91 +1,42%
CONTINENTAL 186,74 -1,10%
LINDE 150,37 -1,08%
MÜNCH. RÜCK 176,67 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 147,33%
Crocodile Capital MF 128,01%
Morgan Stanley Inv AF 99,21%
Fidelity Funds Glo AF 95,68%
First State Invest AF 92,95%

mehr