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Erfinder des Billy-Regals ist tot

Ikea-Designer starb mit 86 Jahren Erfinder des Billy-Regals ist tot

Seine Erfindung steht in vielen deutschen Wohnungen, seinen Namen werden trotzdem nur die wenigsten Menschen kennen: Gillis Lundgren hatte die Idee für das Billy-Regal von Ikea. Jetzt ist er tot.

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Bestseller seit vielen Jahren: das Billy-Regal. Erfinder Gillis Lundgren ist jetzt gestorben.

Quelle: Frank May/dpa

Stockholm. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Gillis Lundgren schon am 25. Februar 2016 im Alter von 86 Jahren gestorben. Das berichten mehrere Medien, unter anderem die schwedische Tageszeitung "Aftonbladet". "Wir behalten Gillis als einen Mann voller Ideen in Erinnerung", sagte eine Ikea-Sprecherin zu "Spiegel Online" und zu "Bild". Nähere Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht. "Aftonbladet" nannte ihn "Schwedens unbekanntesten Prominenten". In der Wikipedia sind nur wenige Informationen über ihn zu finden.

Name des Regals war ein Zufall

Lundgren hatte Anfang der 1950er Jahre bei Ikea angefangen, als vierter Mitarbeiter des Unternehmens. Kurz darauf wollte er einen Tisch verschicken. Um ihn besser verpacken zu können, schraubte er die Beine ab – damit legte er den Grundstein für ein Ikea-Grundprinzip: Das Unternehmen entwarf die vorgefertigten Möbel für die Selbstmontage bald direkt so, dass sie möglichst effizient verpackt werden konnten.

Ende der 1970er Jahre entwickelte Lundgren das Billy-Regal. Bis heute hat es sich mehr als 40 Millionen Mal verkauft. Der Name war angeblich ein Zufall: Damals soll "Billy" ein beliebter schwedischer Vorname gewesen sein, berichtet die "Bild"-Zeitung, und in den 1970er Jahren seien Ikea-Regal traditionell nach Jungen benannt worden, schreibt "Die Welt".

Insgesamt soll Gillis Lundgren für Ikea mehr als 200 Möbel und Gegenstände entworfen haben.

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