Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Apple und Google müssen für Abwerbestopp mehr zahlen

Rechtsstreit mit tausenden Mitarbeitern Apple und Google müssen für Abwerbestopp mehr zahlen

Die Technologie-Schwergewichte Apple, Google, Intel und Adobe werden wohl mehr Geld als geplant auf den Tisch legen müssen, um einen potenziell milliardenschweren Rechtsstreit mit tausenden Mitarbeitern beizulegen. Die zuständige Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien hält die bisher vereinbarte Summe von 324,5 Millionen Dollar für zu niedrig.

Voriger Artikel
In Deutschland fehlen die Köche
Nächster Artikel
18-Jähriger legt sich mit der Post an

Vier Jahre bestand die Abmachung zum Nichtabwerben zwischen Google und anderen Technologie-Riesen. Nun müssen die Firmen zahlen.

Quelle: dpa

San Jose.  Es müssten mindestens 380 Millionen Dollar sein, rechnete sie in einer am späten Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Entscheidung vor. Bei dem Verfahren geht es um Absprachen zwischen den Unternehmen aus den Jahren 2005 bis 2009, Beschäftigte nicht gegenseitig abzuwerben. Die Mitarbeiter argumentierten, dies seien wettbewerbsfeindliche Absprachen gewesen, die ihnen die Aussicht auf höhere Einkommen verwehrt hätten. Der Sammelklage schlossen sich rund 64 000 Menschen an, sie forderten eine Summe von insgesamt drei Milliarden Dollar.

Die Unternehmen und die Kläger handelten stattdessen im April den Betrag von 324,5 Millionen Dollar aus, um den Streit ohne einen Prozess beizulegen. Nach Abzug des geforderten Anwaltshonorars von mehr als 81 Millionen Dollar und anderer Kosten bliebe damit eine Zahlung von 3750 Dollar pro klagendem Mitarbeiter, rechnete Richterin Lucy Koh vor.

Aus ihrer Sicht benachteiligt dieser Betrag aber einen Großteil der Kläger, weil einige sich zuvor auf höhere Summen geeinigt hätten. Zudem verwies sie darauf, dass die klagenden Mitarbeiter bei einem Erfolg vor Gericht auch gute Chancen auf einen verdreifachten Betrag nach dem US-Kartellrecht gehabt hätten.

Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen vor allem Apple und Google. So bekam ein E-Mail-Wechsel zwischen Apple-Gründer Steve Jobs und dem damaligen Google-Chef Eric Schmidt viel Aufmerksamkeit. Nachdem eine Mitarbeiterin von Googles Personalabteilung per E-Mail einen Apple-Entwickler angesprochen hatte, beschwerte sich Jobs bei Schmidt. Die Reaktion fiel hart aus: Google versicherte, dass die Frau sofort gefeuert werde und so etwas nicht wieder vorkomme.

Google und Apple waren damals, bevor sie der Streit um das mobile Betriebssystem Android auseinanderriss, noch mehr Partner als Rivalen. Mit der Abmachung wollten sie einen Wettstreit um Mitarbeiter vermeiden. Dem später für illegal erklärten Abwerbestopp schlossen sich auch der Chiphersteller Intel, die Software-Firmen Adobe und Intuit, das «Star Wars»-Studio Lucasfilms und der Animations-Spezialist Pixar an. Intuit, Lucasfilms und Pixar einigten sich bereits vorher mit den Klägern.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 81,13 +2,83%
CONTINENTAL 169,82 +2,54%
DELTICOM 17,03 +4,50%
HANNO. RÜCK 101,30 +1,81%
SALZGITTER 31,30 +1,78%
SARTORIUS AG... 69,53 +1,13%
SYMRISE 54,76 -2,72%
TALANX AG NA... 30,51 +2,02%
TUI 12,46 +0,87%
VOLKSWAGEN VZ 121,73 +2,84%
DAX
Chart
DAX 10.711,00 +0,24%
TecDAX 1.704,00 +0,18%
EUR/USD 1,0753 -0,06%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,45 +4,86%
BMW ST 82,41 +3,40%
THYSSENKRUPP 21,94 +3,21%
LINDE 156,28 +0,04%
Henkel VZ 106,88 +0,28%
BEIERSDORF 75,84 +0,45%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr