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Google droht hohe Geldstrafe in Russland

Kartellverfahren Google droht hohe Geldstrafe in Russland

Google bekommt bald Post von der russischen Antimonopolbehörde, weil der US-Konzern angeblich seine dominierende Marktstellung im Android-Markt missbraucht. Auslöser für das Kartellverfahren soll eine Beschwerde des Google-Konkurrenten Yandex sein.

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Russlands Antimonopolbehörde hat ein Kartellverfahren gegen Google eröffnet. Dem Unternehmen droht eine hohe Geldstrafe.

Quelle: dpa/EPA/DANIEL DEME

Moskau. Dem Internetriesen Google droht in Russland eine hohe Geldstrafe in einem Kartellverfahren. Der US-Konzern missbraucht nach Einschätzung der russischen Antimonopolbehörde seine dominierende Marktstellung bei Anwendungen für Smartphones mit dem Betriebssystem Android, wie die Zeitung "Wedomosti" am Dienstag berichtete. Behördensprecher Wladimir Kudrjawzew sagte, Google platziere seine eigenen Produkte im Android-Shop Google Play prominenter und schränke den Zugang für Konkurrenten ein.

Die Strafe könnte Kudrjawzew zufolge bis zu 15 Prozent des Jahresumsatzes betragen. In den kommenden Tagen soll der Konzern demnach ein genaues Schreiben erhalten. Google hat zwei Monate Zeit, sich juristisch zur Wehr zu setzen. "Wir haben das Urteil noch nicht erhalten", teilte Google in einer Stellungnahme mit. "Sobald dies der Fall ist, werden wir es bewerten und über die nächsten Schritte entscheiden."

Auslöser für das Kartellverfahren war dem Bericht zufolge eine Anfang des Jahres eingereichte Beschwerde des russischen Suchmaschinenbetreibers und größten Google-Konkurrenten Yandex. Auch in der EU läuft derzeit wegen des Verdachts auf unfairen Wettbewerb ein Verfahren gegen das US-Unternehmen. Google hat in der Vergangenheit solche Kartellvorwürfe stets als unbegründet zurückgewiesen.

dpa

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