Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Die Deutsche Bank sortiert sich neu
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Die Deutsche Bank sortiert sich neu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:07 18.10.2015
Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Quelle: Arne Dedert/dpa (Symbolbild)
Anzeige
Frankfurt/Main

Die Deutsche Bank hat einen grundlegenden Konzernumbau beschlossen. Die Sparten werden neu zugeschnitten, die Führungsgremien neu geordnet, wie das größte deutsche Finanzinstitut am Sonntag nach einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung in Frankfurt mitteilte.

Leitgedanke des Aufsichtsrats beim Umbau sei, die "Komplexität im Management" zu verringern und damit den Kundenbedürfnissen sowie den Anforderungen der Aufsichtsbehörden besser gerecht zu werden.

Mit dem Konzernumbau gehen weitreichende Veränderungen in der Führungsstruktur einher. Der erweiterte Vorstand, das Group Executive Committee, werde ebenso aufgelöst wie 10 der derzeit 16 Vorstandsausschüsse, wie es hieß. Außerdem verlasse Personalvorstand Stephan Leithner die Bank.

Der seit Juli amtierende neue Co-Chef John Cryan hatte einen Umbau bereits in Aussicht gestellt. Erst vor kurzem hatte die Deutsche Bank angekündigt, sie erwarte wegen gigantischer Abschreibungen für das dritte Quartal einen Rekordverlust. 

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Zuge des Abgas-Skandals bei VW haben die französischen Ermittlungsbehörden den Sitz des deutschen Autobauers in Frankreich durchsucht. Auch in der VW-Konzernzentrale in Wolfsburg hatte es bereits Durchsuchungen gegeben.

18.10.2015

Die Deutsche Bahn plant zum ersten Mal seit Jahren einen Stellenabbau. Die Bahn stelle derzeit „das Geschäftsmodell des Schienengüterverkehrs explizit auf den Prüfstand“, sagte Bahnchef Rüdiger Grube. Vorerst gehe es um bessere Kundenangebote, eine bessere Qualität und eine bessere Verfügbarkeit von Zügen und Infrastruktur.

18.10.2015

Rücktritt, Teil zwei: Martin Winterkorn gibt nun auch sein Amt an der Spitze der Porsche-Holding auf. Zuletzt war der Druck auf den 68-Jährigen früheren VW-Chef gewachsen, im Zuge des Abgas-Skandals auch andere Posten zu räumen.

17.10.2015
Anzeige