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Hannoveraner wird neuer VW-Finanzchef

Abgasskandal Hannoveraner wird neuer VW-Finanzchef

Das Personalkarussell in den Top-Etagen bei VW nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem auch wegen des Diesel-Skandals bereits mehrere Manager neue Aufgaben bekamen, gibt es die nächste prominente Umbesetzung: Der gebürtige Hannoveraner Frank Witter soll neuer Finanzchef des Konzerns werden.

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Frank Witter, bisheriger Vorstandsvorsitzender der VW-Finanztochter, soll neuer Konzernfinanzchef werden.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Wolfsburg/Berlin. Der bisherige Vorstandsvorsitzende der VW-Finanztochter, Frank Witter, soll nach dpa-Informationen neuer Konzernfinanzchef von Volkswagen werden. Witter werde damit Nachfolger von Hans Dieter Pötsch, der wie geplant an die Spitze des VW-Aufsichtsrats wechseln soll. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Konzernkreisen.

Beide Personalien wurden nach dpa-Informationen am Mittwochabend bei der Sitzung des Aufsichtsrats-Präsidiums beschlossen. Das Gremium beriet dabei auch über die Folgen des Abgas-Skandals. Witter ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services.

Zur Person

Frank Witter wurde 1959 in Hannover geboren, wo er auch Wirtschaftswissenschaften studierte. Bei VW arbeitet Witter seit 1992, zunächst als Leiter der Abteilung Kapitalmarktgeschäfte. Es folgten Stationen mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern in den USA, Kanada und der Schweiz. Zuletzt war er Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG.

Den Posten an der Spitze des Aufsichtsrates hat seit dem Rücktritt des langjährigen VW-Patriarchen Ferdinand Piëch im Frühjahr kommissarisch der frühere IG-Metall-Chef Berthold Huber inne. Piëch war Ende April nach einem verlorenen Machtkampf mit dem damaligen Vorstandschef Martin Winterkorn zurückgetreten.

Anfang September hatten sich die Spitzen bei VW bereits dafür ausgesprochen, dass Pötsch neuer Aufsichtsratschef werden soll. Er solle bei einer außerordentlichen Hauptversammlung im November zunächst in den Aufsichtsrat berufen und dann anschließend von dem Kontrollgremium zum Vorsitzenden gewählt werden.

Dieser Plan war aber zwischenzeitlich wieder ins Wanken geraten, weil es innerhalb des Präsidiums und in Konzernkreisen Zweifel an Pötsch gegeben hatte. Grund war, dass der Manager in seiner neuen Rolle die Aufklärung des Diesel-Skandals beaufsichtigen soll - für den er in seiner Zeit als VW-Vorstand aber möglicherweise eine Mitschuld tragen könnte, wie es in den Kreisen geheißen hatte.

Die Familien Porsche und Piëch hatten daraufhin am Mittwoch mitteilen lassen, sie stünden unverändert hinter Pötsch als künftigem Chef des Gremiums. Die von ihnen kontrollierte Porsche-Holding hält die Mehrheit an VW.

dpa/jos

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