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Hier verdienen die Deutschen am meisten

Verdienst gestiegen Hier verdienen die Deutschen am meisten

Gute Nachrichten für alle Vollzeitbeschäftigten: Um 50 Euro pro Monat ist das Bruttogehalt im vergangen Jahr gestiegen. Wo die Deutschen am meisten verdienen und wer sich über die größten Erhöhungen freuen durfte, lesen Sie hier.

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Mehr als 3000 Euro im Monat verdient jeder Deutsche durchschnittlich brutto.

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Das Einkommen der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland ist im vergangen Jahr um durchschnittlich 50 Euro pro Monat gestiegen. Nach Angaben der „Bild am Sonntag“ lag das mittlere Einkommen im Jahr 2016 damit bei 3137 Euro brutto monatlich. Am meisten verdient hätten mit 4269 Euro die Menschen im niedersächsischen Wolfsburg, obwohl sie mit einem Minus von 61 Euro den stärksten Rückgang hatten. Am wenigsten bekamen die Vollzeitbeschäftigten im brandenburgischen Kreis Prignitz und im sächsischen Kreis Görlitz mit jeweils 2209 Euro berichtet die Zeitung, die sich auf Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit bezieht.

Insgesamt sei das mittlere Einkommen, sogenanntes Medianeinkommen, in 394 von 401 Kreisen und Städten gestiegen und nur in sieben gesunken. Groß ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer erhalten mit durchschnittlich 3301 Euro pro Monat fast 500 Euro mehr als Frauen mit 2833 Euro.

Darmstadt schafft die größte Gehaltserhöhung

Auf Platz zwei und drei der Einkommensliste stehen die Beschäftigten mit Wohnsitz im bayerischen Erlangen (4095 Euro) und im hessischen Main-Taunus-Kreis (4051 Euro). Die größten Gehaltserhöhungen schafften Darmstadt in Hessen mit plus 96 Euro und Regensburg in Bayern mit 91 Euro. Quelle aller Berechungen ist die Entgeltstatistik der Arbeitsagentur, in die die Bruttolöhne der Vollzeitbeschäftigten einfließen, nicht aber die der Teilzeitbeschäftigten und Selbstständigen.

Einen großem Unterschied zwischen Ost und West macht die Zeitung auch beim Anteil der Geringverdiener aus. Demnach lägen in den führenden West-Kommunen wie München nur elf Prozent der Vollzeitbeschäftigten unter der unteren Entgeltschwelle von 2088 Euro. Die ostdeutschen Kommunen hingegen hätten „nahezu flächendeckend“ einen Anteil von mehr als 30 Prozent an Geringverdienern, in den schlechtesten Kommunen sogar fast jeder Zweite, etwa in Vorpommern-Rügen (46 Prozent), Elbe-Elster oder Görlitz (je 45 Prozent).

Dabei orientiert sich die Zeitung an der Definition der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE): Geringverdiener sind Menschen, die weniger als zwei Drittel des Medianeinkommens erhalten, in Deutschland weniger als 2088 Euro.

Von RND/epd

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