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Deutschland / Welt Welche Produkte Sie kaufen sollten – und welche nicht
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06:33 14.03.2018
Wir haben für Sie die Testergebnisse im März gesammelt.  Quelle: Matthias Rietschel
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Hannover

Stiftung Warentest, Öko-Test, ADAC & Co. sorgen für Durchblick im Warendschungel und hinterfragen die Werbeversprechen der Hersteller. Wir haben für Sie die Testergebnisse im März gesammelt:

Spülmaschinen-Tabs

Manchmal sind Eigenmarken nicht nur billiger, sondern auch besser als die Markenprodukte. Das gilt auch bei Spülmaschinentabs, wie die Stiftung Warentest in ihrem jüngsten Test betont. No-Name-Tabs für 7 bis 8 Cent pro Stück schnitten besser ab als Marken-Produkte für 14 bis 19 Cent. Außerdem gibt die Stiftung Tipps für den richtigen Umgang mit der Spülmaschine.

Top: “Gut“ sind die Spülmaschinen-Tabs von Aldi Süd (Alio), Edeka (Gut & Günstig) und Lidl (W5). Sie reinigen fast immer einwandfrei, ohne Geschirr und Besteck anzugreifen. Produkte von Aldi Nord waren nicht im Test.

Flop: Den Tabs von Somat und Finish gibt die Stiftung Warentest nur ein „befriedigend“. Nicht begeistert ist sie auch von den neuen und relativ teuren flüssigen Geschirrspülmitteln. Keines der getesteten „Multigele“ hält mit guten Tabs mit.

Sommerreifen

Im Sommerreifen-Test des ADAC fuhren günstige Produkte ebenfalls überraschend gute Noten ein. Vielfahrer sollten aber nicht nur auf den Anschaffungspreis achten, sondern auch auf den Verschleiß, betont der ADAC.

Top: Die Conti-Tochter Semperit landet in beiden getesteten Größenklassen weit oben in der Tabelle und ist deutlich günstiger als die Hauptmarke Continental.

Flop: Beim Bremsen auf nasser Fahrbahn gibt es immer noch riesige Unterschiede. Zum Beispiel war der Bremsweg des günstigen Sava Perfecta fast 10 Meter länger als der des Klassenbesten.

Studentenfutter

Bei Studentenfutter lohnt es sich, mehr Geld auszugeben, ergab der Test des WDR-Magazins Servicezeit. In den Schadstoff-Tests verstieß zwar keiner der getesteten Snacks gegen die gesetzlichen Vorgaben. Aber in den teureren Produkten fand das Labor tendenziell weniger Schimmel und Pflanzenschutzmittel.

Top: Im teuren Bio-Studentenfutter von Alnatura steckten zwar relativ viele billige Rosinen, doch es überzeugte im Geschmackstest und im Labor. Auch das relativ günstige Edeka-Produkt kam bei den Testern gut an.

Flop: Das billige Lidl-Studentenfutter (Alesto) hielt den Grenzwert für das Pilzgift Aflatoxin nur knapp ein.

Staubsaugerroboter

Selbst teure Staubsaugerroboter ersetzen keinen herkömmlichen Staubsauger, schreibt das Computermagazin c’t. Große Haushalte würden „die gesparte Zeit voraussichtlich komplett mit der Reinigung des Saugroboters verbringen“. Für Single-Haushalte und kleine Familien seien die autonomen Sauger aber eine sinnvolle Entlastung. 

Top: Der sehr teure 360 Eye von Dyson (1000 Euro) reinigte im Test Teppich und Parkett am besten. Der Roborock Sweep One von Xiaomi kostet weniger als die Hälfte und säubert ebenfalls recht ordentlich. Er ist allerdings nicht in Deutschland erhältlich und muss aus China importiert werden – das erschwert auch die Reparatur im Defektfall.

Flop: Der teure Kobold VR200 von Vorwerk (750 Euro) erreichte in den meisten Disziplinen nur die Note „befriedigend“.

Nuss-Nougat-Cremes

Dass Nutella und Co. sehr lecker und in größeren Mengen ziemlich ungesund sind, weiß eigentlich jeder. Öko-Test hat in seinem Labortest trotzdem Neuigkeiten herausgefunden: In den meisten Nuss-Nougat-Cremes stecken auch Mineralöle (zum Beispiel MOSH/POSH), die sich im menschlichen Körper ansammeln können. Wie gesundheitsschädlich sie sind, ist unklar, aber aus Vorsorgegründen sollte man die Stoffe vermeiden.

Top: Von Testsiegern kann man kaum sprechen, aber „Nulacta Nuss Nougat Creme“ von Norma und „Cocoba Nuss Nougat Creme“ von Gepa wurden mit „befriedigend“ noch am besten bewertet.

Flop: Nudossi fiel mit relativ hohen Mineralölrückständen auf. Außerdem kritisierten die Tester Nutella, Nocciolata, Tiger Nuss Nougat Creme und die Eigenmarke von Penny.

Fritteusen

Heißluftfritteusen erhitzen Pommes & Co. weniger stark als normale Fritteusen, deswegen entsteht in der Regel kein Acrylamid. Außerdem kommt nur wenig Fett zum Einsatz, lobt der NDR in seinem Test. Er hat die Geräte nicht ins Labor geschickt, sondern von „drei Hausfrauen aus Oldenburg“ ausprobieren lassen. 

Top: Die günstigste Fritteuse (Medion MD 17320) gefiel den Testerinnen am besten. Aber auch die Modelle von Tefal und Philips machten im Test keine Probleme.

Von Christian Wölbert

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