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Sprit-Blockade in Frankreich

Kampf gegen Arbeitsmarktreform Sprit-Blockade in Frankreich

In Frankreich blockieren Demonstranten seit Tagen Treibstoffdepots und protestieren so gegen die umstrittene Arbeitsmarktreform - mit ersten Erfolgen: 20 bis 30 Prozent der französischen Tankstellen haben keinen Treibstoff mehr. Der Druck auf die Regierung wächst.

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Großer Andrang an französischen Tankstellen: Straßenblockaden an Treibstoffdepots sorgen derzeit für Spritmangel.

Quelle: dpa

Paris. Französische Gewerkschafter haben ihre Proteste gegen die umstrittene Arbeitsmarktreform mit Straßenblockaden an Treibstoffdepots fortgesetzt. Behörden und Medien berichteten am Donnerstagmorgen von Aktionen in Brest, Rennes und in der Normandie. Nach tagelangen Streiks und Blockaden, die Versorgungsengpässe an vielen Tankstellen ausgelöst haben, wollen die Gegner des Gesetzes mit einem neuen nationalen Aktionstag den Druck auf die Regierung erhöhen.

"Blockaden können französischer Wirtschaft schaden"

Frankreichs Premierminister Manuel Valls hat die Blockaden von Treibstoffdepots durch Gewerkschafter als "unverantwortlich" kritisiert. "Diese Situation kann unserer Wirtschaft schaden", sagte er am Donnerstag im Sender BFMTV. Er versprach, dass die Regierung weiterhin Blockaden räumen werde. Laut Valls sitzen 20 bis 30 Prozent der französischen Tankstellen auf dem Trockenen oder haben Schwierigkeiten.

Im besonders betroffenen Nordwesten hatte sich die Versorgungslage nach Angaben der Behörden zuletzt etwas entspannt. Die zuständige Präfektur kündigte am Mittwochabend an, dass die Treibstoff-Rationierungen dort aufgehoben werden sollten. Autofahrer durften in der Region seit einigen Tagen nur eine begrenzte Menge Benzin oder Diesel tanken.

Störungen auch im Flug- und Bahnverkehr

In Paris und zahlreichen weiteren Städten sind Kundgebungen angekündigt, auch im Bahnverkehr und am Flughafen Paris-Orly sind wegen Streiks Störungen zu erwarten. Die Gewerkschaft CGT hat auch Streiks in Atomkraftwerken angekündigt.

dpa/RND/mat

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