Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Karstadt-Belegschaft atmet auf

Standorte bleiben erhalten Karstadt-Belegschaft atmet auf

Die Belegschaft von Karstadt kann aufatmen: Beim Umbau der Warenhauskette sollen alle 115 Standorte erhalten bleiben. Der neue Chef Andrew Jennings will auf Filialschließungen verzichten.

Voriger Artikel
Knappes Ergebnis für Nord/LB?
Nächster Artikel
Inflation in China steigt auf Drei-Jahres-Hoch

Karstadt-Modehaus in Hannover: Die Belegschaft ist erleichter, sieht aber noch nicht alle Fragen geklärt.

Quelle: Martin Steiner

Essen. Beim Umbau der Warenhauskette Karstadt will der neue Chef Andrew Jennings alle bundesweit 115 Standorte erhalten. Auf Filialschließungen werde verzichtet, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Karstadt betreibt derzeit 86 Warenhäuser, drei sogenannte Premiumhäuser und 26 Sporthäuser.

Der seit Jahresbeginn amtierende Karstadt-Chef hatte seine neue Strategie unter dem Titel „Karstadt 2015“ bereits am Mittwoch dem Aufsichtsrat vorgelegt und war damit nach Angaben des Unternehmens auf ein positives Echo gestoßen. Am Freitag wurden zunächst rund 1000 Beschäftigte in der Karstadt-Hauptverwaltung informiert. Anfang kommender Woche soll der Rest der insgesamt rund 22.000 Karstadt-Beschäftigten per Videobotschaft Einzelheiten der neuen Strategie erfahren.

Erst nach der Belegschaft soll die Öffentlichkeit über die Neuerungen informiert werden. „Es hat sehr viel Applaus gegeben“, beschrieb der Betriebsratsvorsitzende der Karstadt-Hauptverwaltung, Arno Leder, nach der Mitarbeiterinformation die Reaktion der Beschäftigten. „Alles das, was wir gehört haben, halten wir für machbar“, sagte er. Es seien keine weiteren Einschnitte bei den Beschäftigten geplant.

„Der Kunde steht im Mittelpunkt“, sagte der Betriebsrat. Zu weiteren Einzelheiten wollte Leder jedoch zunächst keine Stellung nehmen. Nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ will der ehemalige Woolworth-Manager Jennings „vorhandene Stellschrauben“ in den Betrieben neu justieren, um Karstadt wieder zu einem „Kundenmagneten“ zu machen.

In den Warenhäusern solle der Einsatz der Mitarbeiter flexibilisiert und stärker am Kundenaufkommen ausgerichtet werden. Dafür sollten die Verkäufer dem Blatt zufolge auch größere Leistungsanreize erhalten. Erst im vergangenen Monat hatte der Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen Karstadt in einem Interview mit „Bild am Sonntag“ bescheinigt, sich in die richtige Richtung zu bewegen. „Über einen Verkauf denke ich nicht einmal nach“, sagte er. Der Milliardär hatte die Warenhauskette im Oktober 2010 nach monatelanger Zitterpartie übernommen. Das Unternehmen hatte im Sommer 2009 zusammen mit der Muttergesellschaft Arcandor Insolvenz anmelden müssen.

dpa/jhf

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Angeschlagene Kaufhausgruppe

Der Österreicher René Benko kauft Karstadt für nur einen Euro. Der bisherige Eigentümer Nicolas Berggruen zieht sich komplett zurück. Die Sanierungsaufgaben sind gewaltig.

mehr
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 143,11 -1,07%
CONTINENTAL 213,14 -1,32%
TUI 14,88 -1,37%
SALZGITTER 41,10 -0,28%
HANNO. RÜCK 105,85 +0,21%
SYMRISE 64,61 -0,89%
TALANX AG NA... 34,08 +0,05%
SARTORIUS AG... 78,33 -0,09%
CEWE STIFT.KGAA... 79,55 -2,09%
DELTICOM 12,85 -0,86%
DAX
Chart
DAX 13.008,00 -0,27%
TecDAX 2.497,75 -0,86%
EUR/USD 1,1849 +0,02%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

SAP 95,67 +0,74%
FMC 82,52 +0,63%
FRESENIUS... 70,75 +0,39%
DT. BÖRSE 91,10 -2,04%
BEIERSDORF 92,55 -1,68%
CONTINENTAL 213,14 -1,32%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 214,55%
Commodity Capital AF 153,66%
Apus Capital Reval AF 120,25%
Allianz Global Inv AF 116,43%
WSS-Europa AF 113,87%

mehr