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Karstadt-Mitarbeiter müssen zittern

Aufsichtsratssitzung am Donnerstag Karstadt-Mitarbeiter müssen zittern

Erstmals nach dem Einstieg des Tiroler Immobilieninvestors René Benko tagt am heutigen Donnerstag der Aufsichtsrat der angeschlagenen Kaufhauskette Karstadt. Ob endgültige Entscheidungen beispielsweise über die Schließung von Warenhäusern bekanntgegeben werden, ist offen.

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Der Karstadt-Aufsichtsrat tagt hinter verschlossenen Türen.

Quelle: rtr

Essen. Ungewissheit für rund 17 000 Mitarbeiter: Der Aufsichtsrat der angeschlagenen Kaufhauskette Karstadt sollte am Donnerstagvormittag nach dpa-Informationen zusammentreten. Das Kontrollgremium tagt zum ersten Mal nach der Übernahme der Kette durch den Immobilieninvestor René Benko. Die Aufsichtsratsmitglieder wollen nach bisherigen Informationen über die Sanierung der Warenhauskette beraten.

Ob am Donnerstag endgültige Entscheidungen beispielsweise über die Schließung von Warenhäusern bekanntgegeben werden, ist offen. Die Sitzung findet hinter verschlossenen Türen statt. Auch am Vormittag drangen zunächst keine Informationen über das Treffen an die Öffentlichkeit.

Das Arbeitnehmerlager im Karstadt-Aufsichtsrat pocht auf Standort- und Beschäftigungssicherung für die Mitarbeiter des angeschlagenen Warenhauskonzerns. Dies sei ein Kernpunkt der Forderungen der Arbeitnehmer, sagte Karstadt-Gesamtbetriebsratschef Helmut Patzelt kurz vor der ersten Sitzung des Karstadt-Aufsichtsrats nach der Übernahme durch den Immobilien-Investor Rene Benko am Donnerstag in Essen.

Patzelt beklagte die seit Jahren andauernde Unsicherheit um die Zukunft des mit Verlusten und Umsatzrückgängen kämpfenden Konzerns: "Das ist eine fürchterliche Situation für Menschen, die Jahrzehnte zu dieser Firma gestanden haben und die müssen wir abstellen", unterstrich er. Nun müsse sich zeigen, ob das Thema Warenhaus für den neuen Eigner Benko interessant sei und ob dieser "mit uns in die Zukunft marschiert"

dpa/rtr

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