Volltextsuche über das Angebot:

25°/ 14° Gewitter

Navigation:
Kartellamt ermittelt gegen Facebook

Verdacht auf Marktmachtmissbrauch Kartellamt ermittelt gegen Facebook

Facebook sammelt über seine Nutzer viele Daten und ermöglicht damit Firmen eine zielgenaue Werbung. Aber missbraucht der Konzern seine marktbeherrschende Stellung? Dieser Frage geht das Bundeskartellamt nach.

Voriger Artikel
Abgas-Skandal: VW muss Auto nicht zurücknehmen
Nächster Artikel
Trotz Abgas-Skandal: Bonus für VW-Mitarbeiter

Das Kartellamt ermittelt gegen Facebook wegen des Verdachts auf Marktmachtmissbrauch.

Quelle: Armin Weigel/dpa

Bonn. Nach dem jahrelangen Druck deutscher Datenschützer steht Facebook nun auch im Visier des Bundeskartellamts. Die Wettbewerbsbehörde gehe in einem Verfahren dem Verdacht nach, dass Facebook bei den Vertragsbestimmungen zur Verwendung von Nutzerdaten seine mögliche marktbeherrschende Stellung missbrauche, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Mittwoch. Eine Facebook-Sprecherin erklärte in einer ersten Reaktion: "Wir sind überzeugt, dass wir das Recht befolgen und werden aktiv mit dem Bundeskartellamt zusammenarbeiten, um dessen Fragen zu beantworten."

Wird der Verbraucher ausreichend aufgeklärt?

Facebook erhebe von seinen Nutzern in großem Umfang persönliche Daten und ermögliche durch die Bildung von Nutzerprofilen Werbekunden ein zielgenaues Werben, teilte das Bundeskartellamt mit. Es müsse geprüft werden, "ob die Verbraucher über die Art und den Umfang der Datenerhebung hinreichend aufgeklärt werden".

Es gebe erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der Vorgehensweise des Unternehmens, betonte die Behörde. Ein solcher Verstoß könne auch kartellrechtlich relevant sein, wenn ein Zusammenhang mit der dominierenden Stellung des Unternehmens bestehe. Diverse deutsche Datenschützer und Verbraucherorganisationen werfen Facebook schon seit einiger Zeit vor, zu viele Daten zu erheben und dies nicht transparent genug zu tun.

afp/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Nach dem großen VW-Abgasskandal sind etwa 2,4 Millionen Kunden bundesweit von der gigantischen Rückrufaktion betroffen. Einer von ihnen ist HAZ-Redakteur Enno Janssen. In einer Serie berichtet er, wie es nun für ihn und die anderen Kunden wirklich weitergeht. mehr

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 60,68 -0,51%
CONTINENTAL 192,60 +0,53%
DELTICOM 15,71 +1,09%
HANNO. RÜCK 100,09 -0,53%
SALZGITTER 26,82 -0,22%
SARTORIUS AG... 241,35 -0,39%
SYMRISE 56,75 +0,82%
TALANX AG NA... 30,08 +0,11%
TUI 13,81 +0,09%
VOLKSWAGEN VZ 137,63 +1,67%
DAX
Chart
DAX 10.343,00 +0,55%
TecDAX 1.693,50 +0,19%
EUR/USD 1,1148 +0,11%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DAIMLER 61,78 +1,91%
BAYER 87,20 +1,86%
VOLKSWAGEN VZ 137,63 +1,67%
THYSSENKRUPP 19,54 -0,56%
SIEMENS 97,93 -0,29%
HEID. CEMENT 76,51 -0,22%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Access Fund Vermög GF 3.056,30%
Access Fund Vermög GF 2.934,24%
Access Fund Vermög GF 2.844,35%
Access Fund Vermög GF 2.673,67%
AXA IM Fixed Incom RF 187,66%

mehr