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VW hat nun auch noch Ärger mit dem Kartellamt

Verdacht wegen illegaler Absprachen VW hat nun auch noch Ärger mit dem Kartellamt

Mehrere deutsche Firmen sollen beim Stahleinkauf die Preise abgesprochen haben. Deshalb ermittelt das Bundeskartellamt unter anderem gegen die Autohersteller Volkswagen und Daimler. Ihnen drohen hohe Geldbußen.

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Autoproduktion in Rastatt: Das Bundeskartellamt ermittelt gegen Daimler und Volkswagen. Es geht um den Verdacht illegaler Absprachen.

Quelle: Uli Deck/dpa

Wolfsburg. Das Bundeskartellamt nimmt laut einem Zeitungsbericht den Stahleinkauf von Autobauern wie Daimler und VW sowie anderen Firmen der Branche unter die Lupe. Die Wettbewerbshüter ermittelten wegen des Verdachts illegaler Absprachen beim Einkauf, schrieb die "Schwäbische Zeitung". Büroräume der Firmen seien bereits im Juni durchsucht worden.

Autohersteller bestätigen die Ermittlungen

Sprecher von Daimler und VW sowie dem Zulieferer ZF bestätigten die Ermittlungen. Von dem laut Bericht ebenfalls betroffenen Technologiekonzern Bosch gab es zunächst keine Bestätigung. Unter Verweis auf das noch laufende Verfahren wollten die Sprecher keine weiteren Details nennen.

Laut EU-Wettbewerbsrecht sind Absprachen unter Anbietern von Waren und Dienstleistungen sowie unter Abnehmern streng untersagt. Damit soll eine Preislenkung verhindert werden, die nicht vom freien Markt bestimmt wird. Sprechen sich Firmen doch ab, drohen hohe Geldbußen. Die Sprecher der Firmen betonten, bei den Untersuchungen kooperiere man vollumfänglich mit den Behörden.

dpa/RND

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