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Lage an Asiens Börsen ist vergleichsweise ruhig

Aktienmärkte Lage an Asiens Börsen ist vergleichsweise ruhig

Nach den massiven Verlusten in Europa und an der Wall Street ist die Lage an Asiens Börsen vergleichsweise ruhig. Doch auch hier gab es Verluste. Der Dollar näherte sich indes historischen Tiefständen.

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An den asiatischen Börsen waren die Verluste nicht ganz so hoch wie in Europa und den USA.

Quelle: dpa

An den asiatischen Aktienmärkten ist die Lage am Donnerstag nach den teils massiven Verlusten in Europa und an der Wall Street vergleichsweise ruhiggeblieben. An den meisten Märkten gingen die Aktien zwar nach unten - doch die zu Handelsbeginn teils deutlichen Verluste konnten eingedämmt werden. So lag der japanische Leitindex Nikkei 225 rund zwei Stunden vor Handelsende nur noch knapp ein Prozent im Minus, nachdem er zu Beginn noch mehr als 2,3 Prozent gefallen war. Der die wichtigsten asiatischen Märkte umfassende MSCI Asia Apex 50 fiel bis 6.00 Uhr um 1,19 Prozent auf 752,38 Punkte - einige Börsen wie die in Seoul und Shanghai lagen sogar im Plus.

Händler führten die vergleichsweise geringen Verluste an den asiatischen Märkten zum Teil darauf zurück, dass das Minus in Europa und Vereinigten Staaten nach den Gerüchten über eine mögliche Abstufung Frankreichs und den möglichen Problemen bei Banken in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone übertrieben gewesen sind. „Zudem legen die meisten Unternehmen weiter gute Zahlen vor, so dass von dieser Seite Unterstützung kommt“, sagte ein Händler in Tokio. Sorgen bereite jedoch weiter der anhaltende Yen-Höhenflug, der wie ein Mühlstein auf der ohnehin angeschlagenen Wirtschaft des Landes liegt.

Der Dollar rutschte am Donnerstag wieder in Richtung 76 Yen und näherte sich damit historischen Tiefstständen. Viele Experten gehen davon aus, dass die japanische Regierung deshalb bald wieder am Devisenmarkt eingreifen wird. Zuletzt hatte sie das vergangene Woche getan - der Effekt verpuffte allerdings unter anderem wegen der Abstufung der Vereinigten Staaten durch S&P wieder rasch.

jhe/dpa

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