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Landwirte sorgen sich um Erträge der Ernte

Bauerntag in Hannover Landwirte sorgen sich um Erträge der Ernte

Die deutschen Landwirte blicken mit Sorge auf die nahende Ernte. "Stand heute gehen wir von einer durchschnittlichen Ernte bei Getreide und Raps aus", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied vor dem Bauerntag an diesem Mittwoch und Donnerstag in Hannover. Grund sind Marktdruck, schwache Preise und Unwetter.

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Welche Mengen lassen sich ernten - und wie viel Geld bekommt man dafür? Bauern sorgen sich um ihre Ernte.

Quelle: Körner/Archiv

Berlin. Im Moment gebe es aber auch hier Marktdruck und deutlich schwächere Preise als im vergangenen Jahr. Die Ernte zu prognostizieren, sei in diesem Jahr relativ schwierig, sagte Rukwied. "Wir haben in vielen Regionen überdurchschnittlich hohe Niederschläge mit Ausnahme des Nordostens der Republik - da ist es in der Tendenz zu trocken." Entscheidend sei nun noch das Wetter in den nächsten zwei bis drei Wochen.

Landwirte in Deutschland

In Deutschland gibt es etwa 280 000 landwirtschaftliche Betriebe. Rund eine Million Arbeitskräfte erzeugen Waren im Wert von rund 50 Milliarden Euro. Etwa 16,7 Millionen Hektar - knapp die Hälfte der Fläche Deutschlands - werden landwirtschaftlich genutzt, davon 11,8 Hektar als Ackerland. Die Zahl der Betriebe nimmt seit langem ab, die durchschnittliche Größe ist dagegen gewachsen. Knapp 90 Prozent der Höfe sind nach wie vor Familienbetriebe. Die restlichen zehn Prozent - etwa als GmbH, Genossenschaft oder Aktiengesellschaft geführten Betriebe - bewirtschaften zusammen allerdings mehr als ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Die deutsche Landwirtschaft gehört zu den vier größten Erzeugern in der Europäischen Union. Rein rechnerisch erzeugt Deutschland mehr als vier Fünftel seines Bedarfs an Lebensmitteln selbst. Tatsächlich werden größere Mengen bei Milch oder Fleisch ausgeführt, Obst und Gemüse werden in größerem Umfang eingeführt. Nirgendwo in Europa wird mehr Milch und mehr Schweinefleisch erzeugt. 2013 erzielten die deutschen Bauern mit Milch und Rindfleisch einen Produktionswert von 15 Milliarden Euro, fast drei Viertel davon entfielen auf die Milch. Aktuell leiden die etwa 73 300 Milchbauern unter dem Preisverfall.

dpa/no

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