Neugründung des Finanzinstituts Lehman. Dies beinhalte „eine faire wirtschaftliche Lösung für alle Lehman-Gläubiger“, erklärte Marsal. Es werde versucht, „unnötige, ausgedehnte und teuere Rechtsverfahren“ zu vermeiden, die die Rückzahlungen an die Lehman-Gläubiger erschweren könnten.
Der Plan dürfte Streit unter den Gläubigern allerdings nicht verhindern. Schließlich werden an Lehman Forderungen in Höhe von 875 Milliarden Dollar (636 Milliarden Euro) gestellt. Ein Großteil davon dürfte bei der Neu-Organisation von Lehman abgeschrieben werden. Das aus Lehman hervorgehende neue Finanzinstitut soll dem Plan zufolge LAMCO heißen. Es soll sich vor allem auf Geschäftsimmobilien und Wohnungshypotheken spezialisieren. Der Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 hatte eine weltweite Finanzkrise ausgelöst.
afp
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