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Lufthansa will angeblich Air-Berlin-Teile kaufen

Übernahme dezentraler Verkehre Lufthansa will angeblich Air-Berlin-Teile kaufen

Lufthansa verhandelt nach Informationen des "Handelsblattes" mit Air Berlins größtem Aktionär Etihad über einen Kauf von Geschäftsteilen des deutschen Konkurrenten.

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Eine Lufthansa-Maschine und eine Air-Berlin-Maschine auf dem Düsseldorfer Flughafen.

Quelle: Federico Gambarini

Düsseldorf. Die Gespräche mit Etihad drehten sich um die Übernahme der dezentralen Verkehre von Air Berlin – also jene Strecken, die nicht über die Drehkreuze Düsseldorf und Berlin führten, schreibt das "Handelsblatt" in seiner Mittwochsausgabe unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Kreise. Lufthansa und Air Berlin wollten den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Zu den entsprechenden Start- und Landeslots gehören dem Bericht zufolge rund 40 Flugzeuge mitsamt Crews. Das alles – so die Überlegung – könnte von der neuen Lufthansa-Tochter Eurowings übernommen werden. Eine potenziell denkbare Verbindung wäre Hannover – Palma de Mallorca, die derzeit von Air Berlin bedient wird.

Strategische Neuausrichtung für Air Berlin?

Während sich der Lufthansa-Aktienkurs kaum bewegte, sprangen Air-Berlin-Anteile im späten Frankfurter Handel um fast 6 Prozent nach oben. Für Air Berlin – das Unternehmen habe 2015 einen Betriebsverlust von 306 Millionen Euro eingeflogen – könnte der Verkauf laut Zeitung die Chance für eine strategische Neuausrichtung sein.

Die Airline könne sich mit dann noch rund 100 Flugzeugen als reine Netzairline auf Düsseldorf und Berlin konzentrieren, hieß es. Sie würde damit besser zum Premium-Anspruch des Großaktionärs Etihad passen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr wiederum könne zeigen, dass sein Konzept, Eurowings als Konsolidierungsplattform für den europäischen Luftverkehr zu etablieren, funktioniere.

Allerdings gibt es dem Bericht zufolge noch offene Fragen. An einzelnen Flughäfen wie etwa Hamburg kämen Lufthansa und Air Berlin auf einen gemeinsamen Marktanteil von fast 70 Prozent. Das könnte kartellrechtliche Probleme verursachen. Ziel sei es, bis spätestens Oktober zu einer Entscheidung zu kommen.

dpa/chs/RND

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