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Metaller fordern 5 Prozent mehr Geld

Tarifrunde Metaller fordern 5 Prozent mehr Geld

Die IG Metall wird mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Lohn in die kommende Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie gehen. Das deutet sich nach den Sitzungen der Tarifkommissionen an, die im Kern alle diese Zahl in ihrem Forderungskatalog haben.

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„Krisenszenario nicht zu erkennen“: Metaller (hier das MTU-Werk Langenhagen) stecken ihre Lohnforderungen ab.

Quelle: Peter Steffen

Hannover. Damit bleibt die Gewerkschaft unter dem Wert des vergangenen Jahres, als sie 5,5 Prozent mehr Lohn für 12 Monate verlangt und 3,4 Prozent Plus für 15 Monate bekommen hatte. Mit der leichten Absenkung trage man den „unbestreitbaren Herausforderungen“ Rechnung, sagte Niedersachsens IG-Metall-Chef Hartmut Meine nach der Sitzung in Hannover. Einige Branchen leiden derzeit unter dem schwächelnden chinesischen Markt, zudem sind die Wachstumsaussichten global unsicher. Ein Krisenszenario sei jedoch nicht zu erkennen, betonte Meine. Die Auftragslage der Betriebe sei stabil, das prognostizierte Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent „eine solide Basis“ für die Forderung.

In zwei niedersächsischen Tarifbezirken verhandelt die Gewerkschaft für rund 100 000 Beschäftigte. Hinzu kommen 115 000 Mitarbeiter von Volkswagen, die nach dem Haustarif des Konzerns bezahlt werden. Hier ist die Forderungshöhe identisch. Zusätzlich will die IG Metall den Ende des Jahres auslaufenden Altersteilzeit-Tarif verlängern. „Der Diesel-Skandal ist kein Grund, bei den Volkswagen-Beschäftigten Abstriche hinzunehmen“, sagte Meine. Die aktuellen Verträge im Flächentarif laufen Ende März aus, die Friedenspflicht endet in der Nacht zum 29. April. Bei Volkswagen fallen beide Ereignisse auf den 31. Mai.

Für die Arbeitgeberseite passt die Forderung nicht in die Zeit. Derzeit gäben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, „unkalkulierbare Investitionsrisiken“ und eine „extrem durchwachsene Stimmung“ keine Höhenflüge her, sagte der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsen-Metall, Volker Schmidt. „Maß halten ist angesagt, wenn wir weiter auf höchstem Niveau spielen und den Standort - und damit Arbeitsplätze - nicht gefährden wollen.“

Er forderte, den Abschluss zu einem „Bündnis für den Investitionsstandort Deutschland“ zu machen - mit einer maßvollen Entgelterhöhung und einer möglichst langen Laufzeit des Tarifvertrages. Im vergangenen Jahr hatte es unter Schmidts Mitgliedern - und auch in anderen Tarifgebieten - hörbare Unzufriedenheit über die Vereinbarung gegeben. Er habe von den eigenen Reihen bereits „deutliche Warnungen vor einem erneut zu hohen Abschluss erhalten“.

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