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Deutschland / Welt Mieten in Großstädten steigen weiter stark
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Mieten in Großstädten steigen weiter stark
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16:58 21.02.2018
Wohnblocks im Berliner Stadtteil Marzahn. Quelle: dpa
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Frankfurt

Die Bundesbank warnt vor übertrieben hohen Immobilienpreisen in Großstädten – vor allem in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Köln, München und Stuttgart. Nach aktuellen Schätzungen lagen die Immobilienpreise in den Städten 2017 etwa 15 bis 30 Prozent über dem angemessenen Niveau. Das wirkt sich auch auf die Mieten aus: Neuverträge in Städten waren 2017 im Schnitt 7 Prozent teurer als im Vorjahr. In den großen Metropolen waren es sogar 9 Prozent – ein Höchststand seit Beginn des Immobilienbooms.

In den ländlichen Regionen der Bundesrepublik sieht es aber wieder etwas besser aus: „Während sich Wohnraum in städtischen Gebieten mit mehr oder weniger unvermindertem Tempo verteuerte, ermäßigte sich der Preisanstieg in Deutschland insgesamt etwas“, schreiben die Experten in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

Steigende Einkommen kurbeln Preise an

Getrieben wurde die Immobiliennachfrage den Angaben zufolge von der historisch günstigen Lage auf dem Arbeitsmarkt und den guten Einkommensaussichten der privaten Haushalte. Von den Hypothekenzinsen sei hingegen kein zusätzlicher Nachfrageschub ausgegangen. Zwar waren Immobilienkredite auch im vergangenen Jahr günstig. Die durchschnittliche Zinsrate habe jedoch leicht über dem Vorjahresniveau gelegen.

Das Bauen verteuerte sich angesichts voller Auftragsbücher und ausgelasteter Kapazitäten der Branche weiter. „Gleichwohl stellt die kostspielige Ausweitung von verfügbarem Bauland nach wie vor den Hauptengpass bei der Wohnraumausweitung dar“, teilte die Bundesbank mit.

Von ang/RND/dpa

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