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Musterverfahren der Aktionäre beginnt

Übernahmeschlacht um VW Musterverfahren der Aktionäre beginnt

Porsche hatte nach und nach seit 2005 immer mehr Anteile an Volkswagen gekauft. Bis zur Mehrheit und wollte dadurch den größeren Konzern übernehmen. Allerdings hat sich Porsche auf diese Weise so sehr verschuldet, so dass die Edelmarke schließlich von VW übernommen wurde. Das hatte bei einigen Aktionären zu Verlusten geführt.

Die Rechtsanwälte Albert W. Adametz (l.) und Andreas W. Tilp (2.v.l.) als Vertreter der Klägerseite und die Rechtsanwälte Markus Meier (4.v.r.) und Philipp Hanfland (3.v.r) als Vertreter der Porsche Automobil Holding SE stehen im Landgericht in Hannover.

Quelle: dpa

Hannover. Im milliardenschweren Streit um die Folgen der gescheiterten VW-Übernahme durch den viel kleineren Sportwagenbauer Porsche hat am Donnerstag das Musterverfahren begonnen. Eine Beweisaufnahme sei am ersten Tag nicht geplant, sagte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts Celle im Vorfeld der mündlichen Verhandlung. Vielmehr sollten Sach- und Rechtsfragen erörtert werden. Für das Musterverfahren (Az: 13 Kap 1/16) sind zunächst zehn Verhandlungstermine vom Oberlandesgericht angesetzt – und zwar am Landgericht Hannover. Insgesamt wurden die Feststellungsziele von 42 Klägern gebündelt.

Hintergrund ist die Übernahmeschlacht zwischen der einstigen Porsche-Mutter und Volkswagen. Seit 2005 baute Porsche seine Anteile an VW schrittweise auf. Schließlich versuchte Porsche den wesentlich größeren Konzern komplett zu schlucken. Am Ende hielt die Holding zwar die Mehrheit an VW, musste aber wegen hoher Schulden ihre Sportwagenmarke Porsche an VW abgeben. Porsche wurde zu einer Marke im Volkswagen-Konzern. Der missglückte Übernahmeversuch führte zu heftigen Kursturbulenzen – was einige Anleger viel Geld kostete. Diese sehen sich rückblickend fehlinformiert. Die Porsche SE hält die Klagen für unbegründet.

Von RND/dpa

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