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Mutmaßliche Sony-Angreifer in Spanien gefasst

Trio festgenommen Mutmaßliche Sony-Angreifer in Spanien gefasst

Drei Männer in Spanien sollen für die Internet-Angriffe auf den japanischen Elektronikkonzern Sony und die Internet-Seiten mehrerer Regierungen verantwortlich gewesen sein. Die drei Verdächtigen wurden von der spanischen Polizei festgenommen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Madrid . Wie die Ermittler am Freitag in Madrid mitteilten, bildete das Trio die Führung der spanischen Abteilung des international agierenden Aktivisten-Netzwerks „Anonymous“. Das locker organisierte Netzwerk hatte bislang eine Beteiligung an den Attacken stets zurückgewiesen.

In der Wohnung des 31-jährigen Anführers der Gruppe entdeckte die Polizei einen Server, von dem aus die Internet-Angriffe auf das PlayStation-Netzwerk von Sony gesteuert worden sein sollen. Die Hacker stünden außerdem im Verdacht, die Internetseiten mehrerer Banken sowie der Regierungen von Ägypten, Algerien, Libyen, Iran, Chile, Kolumbien und Neuseeland angegriffen zu haben, teilte die Polizei in einem Communiqué mit.

Die Festnahme der drei Männer erfolgte in Barcelona, Valencia und Almería. Der Server befand sich in der Wohnung des Anführers in der nordspanischen Hafenstadt Gijón. Das Netzwerk „Anonymous“ besteht aus einer Vielzahl unabhängiger Zellen in mehreren Ländern. Die Polizei teilte nicht mit, welche Rolle die drei festgenommen Aktivisten bei den Angriffen auf Sony konkret gespielt haben sollen. Zur Identität des Trios gab sie lediglich bekannt, dass der Anführer ein Handelsschiffer aus Gijón sei.

Mitte April waren Unbekannte in die Sony-Netzwerke eingebrochen. Dabei wurden möglicherweise die Daten von mehr als 100 Millionen Kundenkonten gestohlen. Das Unternehmen schloss nicht aus, dass darunter auch Kreditkarten-Informationen waren. Nach dem ersten großen Angriff rissen die Attacken auf Sonys Netzwerke und diversen Websites, unter anderem von Sony-Ericsson, nicht ab. Sony hatte schon zu einem frühen Zeitpunkt das Anonymous-Netzwerk in Verdacht. Die Aktivisten haben sich auch intensiv für die Enthüllungsplattform Wikileaks stark gemacht.

dpa

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