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Nabu attackiert neues Aida-Schiff

Frühere Umweltministerin empört Nabu attackiert neues Aida-Schiff

Am Sonnabend soll das neue Aida-Schiff „Aidaprima“ während des Hafengeburtstages in Hamburg getauft werden so. Zuvor hat es bereits mächtig für Furore gesorgt, der Nabu hat das Schiff attackiert, die frühere Umweltministerin und heutige Umweltdirektorin der Kreuzfahrtgesellschaft Monika Griefahn reagiert empört.

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Umstrittene Abgaswerte: Das Kreuzfahrtschiff „Aidaprima“.

Quelle: dpa

Hamburg . Früher hätte Monika Griefahn die Sache womöglich etwas anders gesehen – als Mitgründerin von Greenpeace Deutschland oder als niedersächsische Umweltministerin. Jetzt ist sie Umweltdirektorin der Kreuzfahrtgesellschaft Aida Cruises und fertigt den Naturschutzbund (Nabu) ab: „Reine Stimmungsmache“ sei dessen Kritik an dem neuen Schiff „Aidaprima“, das am heutigen Sonnabend während des Hafengeburtstages in Hamburg getauft werden soll.

Die Reederei preist es in Sachen Umweltschutz als das modernste Schiff, das derzeit auf den Meeren unterwegs ist. Ganz falsch, behauptet der Nabu, es sei vielmehr eine Dreckschleuder. Nabu-Mitglieder hatten Messgeräte hinter dem Schiff in die Luft gehängt und dabei nach eigenen Angaben bedenkliche Werte ermittelt. Demnach entwichen bis zu 160 000 Partikel je Kubikzentimeter in die Atmosphäre – und damit 150-mal so viel, wie in sauberer Luft messbar sind.
„Entgegen aller Werbeversprechen ist die ,Aidaprima’ keinesfalls das umweltfreundliche Schiff, als das es Aida Cruises seit Monaten vermarktet. Das neue Schiff hat weiterhin Unmengen der besonders krebserregenden Rußpartikel im Gepäck“, behauptet Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Griefahn reagiert darauf empört: „Wir weisen die Vorwürfe aufs Schärfste zurück. Das, was der Nabu hier betreibt, ist reine Stimmungsmache.“ Die Messungen entbehrten jeder wissenschaftlichen Grundlage. Die „Aidaprima“ verfüge über die modernste Umwelttechnologie weltweit, die derzeit technisch auf einem Passagierschiff machbar sei. Allerdings mangelt es laut Griefahn noch an den vorgeschriebenen Zulassungen für das System zur Abgasnachbehandlung. „Wir können uns nicht über die gesetzlichen Vorgaben hinwegsetzen.“

Heute soll das keine Rolle mehr spielen. Die „Aidaprima“-Motoren laufen nämlich nicht nur mit Diesel, sondern auch mit emissionsarmem Flüssiggas. Nachdem am Mittwoch die Hamburger Umweltbehörde dafür die Genehmigung erteilt hat, „werden wir bereits an diesem Samstag, pünktlich zur Taufe, den Testbetrieb aufnehmen“.

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