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Städte hoffen auf „kluges Konzept“

Nach Karstadt-Eigentümerwechsel Städte hoffen auf „kluges Konzept“

Karstadt wechselt den Eigentümer: Nach Nicolas Berggruen übernimmt nun der Österreicher René Benko das Sagen bei der angeschlagenen Warenhauskette. Wie geht es weiter? Die Städte hoffen auf ein kluges Zukunftskonzept.

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Karstadtmitarbeiter hoffen auf neues Konzept zur Sicherung der Marke.

Quelle: dpa

Essen. Der Deutsche Städtetag hofft darauf, dass der neue Karstadt-Eigentümer René Benko ein kluges Zukunftskonzept für die angeschlagene Warenhauskette vorlegt. „Die Städte brauchen attraktive Zentren und haben ein großes Interesse daran, dass es dem Einzelhandel vor Ort gut geht“, teilte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Stephan Articus, auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. „Denn Warenhäuser tragen zu lebendigen Innenstädten bei, ziehen Käufer an und nutzen auch dem Einzelhandel in ihrem Umfeld“, so Articus weiter. Sie seien außerdem wichtige Arbeitgeber.

In der Vergangenheit habe sich gezeigt: „Wo Warenhäuser schließen müssen, sinken oft auch die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und kann ein Stück Lebensqualität der Bevölkerung verloren gehen.“ Aber die Landschaft im Handel sei vielfältiger geworden. „Diesem Wandel müssen sich die Warenhäuser immer stärker stellen“, betonte der Hauptgeschäftsführer. Karstadt steckt seit langem in einer Krise. Am Freitag war bekanntgegeben worden, dass der bisherige Eigentümer Nicolas Berggruen die Warenhauskette an die Signa-Holding des Immobilieninvestors Benko abgibt. Bereits am kommenden Donnerstag will der Aufsichtsrat nach bisherigen Planungen über ein Sanierungskonzept beraten.

dpa

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