Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Bayern-Ei darf keine Eier mehr verkaufen

Nach Salmonellen-Verdacht Bayern-Ei darf keine Eier mehr verkaufen

Alte Ware, gefälschte Haltbarkeitsdaten, Salmonellen-Verdacht: Das Unternehmen Bayern-Ei kommt nicht aus den Schlagzeilen. Jetzt haben die Behörden Konsequenzen gezogen.

Voriger Artikel
Einige Kunden warten noch immer auf Pakete
Nächster Artikel
Prozess gegen Ex-Porsche-Chef beginnt im Oktober

Bayern-Ei hatte zuletzt Ende Juli wegen des Verdachts auf Salmonellen Eier zurückgerufen.

Quelle: dpa

Landshut/Aiterhofen . Das unter Salmonellen-Verdacht stehende Unternehmen Bayern-Ei darf vorläufig keine Eier mehr verkaufen. Das teilte die Regierung von Niederbayern in der Nacht zum Samstag in Landshut mit. Das Verbot sei am Freitagabend von den Lebensmittelüberwachern der Landratsämter in Abstimmung mit Bayerns Verbraucherschutzministerium verhängt worden.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen Verantwortliche des Betriebs wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Lebensmittelrecht. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass das Unternehmen zurückgegebene Ware neu verpackt habe und das Mindesthaltbarkeitsdatum verlängert worden sei, wie die Regierungsbehörde berichtete.

Der Betrieb hatte zuletzt Ende Juli wegen des Verdachts auf Salmonellen Eier zurückgerufen. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits Ermittlungen, weil das Unternehmen für einen Salmonellen-Ausbruch im Sommer 2014 mit zwei Toten und Hunderten Erkrankten vor allem in Großbritannien und Österreich verantwortlich gewesen sein könnte. Nach dem neuerlichen Verdacht hatten SPD und Grüne die sofortige Schließung des Betriebs gefordert.

Das jetzt verhängte Verkaufsverbot gilt für die am Unternehmenssitz Aiterhofen sowie in Aholming-Tabertshausen produzierten Eier. Am dritten Standort Wallersdorf-Ettling werden momentan keine Eier produziert.

Die bayerische Landtagsfraktion der SPD verlangte am Samstag umfassende Aufklärung von Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf. SPD-Verbraucherschutzexperte Florian von Brunn kritisierte, die CSU-Politikerin habe „zu lange gezögert und gezaudert“. So sei zu befürchten, dass das Unternehmen in den letzten Monaten Sperren wegen Salmonellen-Belastungen missachtet haben könnte.

Scharf selbst meinte hingegen, die Behörden hätten „schnell und konsequent zum Schutz der Verbraucher reagiert“. Bei dem Unternehmen Bayern-Ei war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 80,48 -0,80%
CONTINENTAL 171,88 +1,21%
DELTICOM 16,61 -2,49%
HANNO. RÜCK 102,87 +1,55%
SALZGITTER 32,71 +4,50%
SARTORIUS AG... 68,14 -2,00%
SYMRISE 54,97 +0,38%
TALANX AG NA... 30,92 +1,34%
TUI 12,33 -1,00%
VOLKSWAGEN VZ 121,54 -0,15%
DAX
Chart
DAX 10.826,50 +1,33%
TecDAX 1.707,50 +0,39%
EUR/USD 1,0719 -0,38%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 17,00 +10,09%
E.ON 6,45 +5,13%
FMC 74,90 +2,44%
MERCK 93,01 -0,49%
VOLKSWAGEN VZ 121,54 -0,15%
HEID. CEMENT 84,28 -0,14%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 153,16%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,56%
Polar Capital Fund AF 102,45%
Fidelity Funds Glo AF 91,69%

mehr