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So will VW Jobs sichern und den Umbau schaffen

Nach dem Abgasskandal So will VW Jobs sichern und den Umbau schaffen

Volkswagen und Betriebsrat wollen neue Job- und Standortgarantien für die Kernmarke des Wolfsburger Autobauers aushandeln. Konzernchef Matthias Müller und der Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh verständigten sich am Montag auf einen Fahrplan für Verhandlungen zur Weiterentwicklung der Marke VW Pkw und ihrer Werke.

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Quelle: dpa

Hannover. Für die heimischen Fabriken sollen „verbindliche Standortsicherungspakete“ abgeschlossen werden, teilte VW im Anschluss an eine Sitzung des Aufsichtsratspräsidiums mit.

Beide Seiten wollen eine Rahmenvereinbarung schließen, in der die Eckpunkte für die weitere Ausrichtung der Marke, ihrer Werke und Märkte festgeschrieben werden. Dabei gehe es sowohl um kurz- und mittelfristige Maßnahmen im Zuge der alljährlichen Investitionsplanung als auch um „langfristige Perspektivziele“. „Wir wollen gemeinsam die Auswirkungen des Abgas-Skandals meistern und gleichzeitig Volkswagen in das Zeitalter der Elektromobilität und Digitalisierung führen“, sagte Betriebsratschef Osterloh.

Die Arbeitnehmerseite hatte in den vergangenen Wochen verstärkt auf eine Vereinbarung gedrungen, um die Unsicherheit in der Belegschaft abzubauen. Die Kernmarke VW Pkw muss nicht nur die Lasten des Skandals um manipulierte Dieselmotoren tragen, sie steht auch vor gewaltigen Herausforderungen durch neue Trends und Technologien. Die Investitionen dafür werden Milliarden verschlingen. Gleichzeitig könnten viele Bereiche mittelfristig überflüssig werden, die heute noch Tausende Menschen beschäftigen.

Fahrplan: "Initiative Volkswagen 2025" 

Die „Initiative Volkswagen 2025“ soll dafür eine Art Fahrplan bilden. Die Beschäftigten hatten zuletzt VW-Markenchef Herbert Diess dafür kritisiert, sie auf diesem Weg nicht ausreichend mitzunehmen. Er soll nun mit dem Betriebsrat über die Eckpunkte verhandeln, Konzernchef Müller werde diesen Prozess „begleiten“, so Osterloh. Wolfgang Porsche und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) als Vertreter der beiden größten Aktionäre begrüßten die Initiative. „Dem Land geht es um eine nachhaltige Stärkung der Marke VW und ihrer weltweiten Standorte“, so Weil.

Weniger Einigkeit herrschte in der Präsidiumssitzung über den von Niedersachsen geforderten Boni-Verzicht des Vorstands. Das sechsköpfige Spitzengremium des Aufsichtsrates konnte sich gestern wie erwartet nicht auf eine Regelung über die millionenschweren Vergütungen einigen. „Die Vorstands-Boni sind Gegenstand laufender Diskussionen in den VW-Gremien, deren Ergebnis kann und möchte ich nicht vorweggreifen“, sagte Weil nach der Sitzung. Das Land fordert angesichts zu erwartender Milliardenlasten aus dem Skandal um manipulierte Dieselfahrzeuge einen Komplettverzicht des Vorstands, Konzernchef Müller soll eine Verringerung von 30 Prozent angeboten haben. Beschlossen werden die Bezüge vom Aufsichtsrat. Da die variablen Vorstandsvergütungen jedoch vertraglich geregelt sind, kann VW nicht ohne die Zustimmungen der Betroffenen Kürzungen beschließen.

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