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Unister-Insolvenz verunsichert Verbraucher

Anfragen an die Verbraucherzentrale Unister-Insolvenz verunsichert Verbraucher

Die Verbraucherzentrale Sachsen erhält zunehmend Anfragen von besorgten Unister-Kunden, die ihren Urlaub über die Portale des insolventen Unternehmens gebucht haben. Der Insolvenzverwalter versichert, dass die Reisen stattfinden.

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Nach der Unister-Insolvenz melden sich verunsicherte Kunden bei der Verbraucherzentrale, die eine Reise gebucht haben (Symbolbild).

Quelle: dpa

Leipzig. Nach der Insolvenz des Internet-Unternehmens Unister häufen sich bei der Verbraucherzentrale Sachsen die Anfragen. Es gebe zunehmend verunsicherte Kunden, die über ein Unister-Portal Reisen gebucht hätten, teilte die Verbraucherzentrale am Montag mit. "Konkret geht es um Fälle, bei denen das Geld durch ein Unister-Unternehmen eingezogen wird", erklärte Michael Hummel, Referatsleiter Recht. Viele Verbraucher seien wegen der Insolvenz verunsichert, ob das Geld auch ordnungsgemäß an Hotels und Reiseveranstalter weitergeleitet werde.

Unister-Insolvenz

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Der Verbraucherzentrale liege demnach ein Fall vor, in dem eine an die Unister-Tochter Urlaubstours geleistete Zahlung nicht an das Hotel weitergeleitet wurde. Eine Frau hatte einen zweiwöchigen Pauschalurlaub auf Kreta über den Reiseveranstalter gebucht. Bei ihrer Ankunft sollte sie allerdings noch 2900 Euro zahlen, weil das Hotel den bereits gezahlten Betrag offenbar nicht erhalten hatte.

Insolvenzverwalter beruhigt Kunden

Dabei handele es sich um einen Einzelfall, der derzeit geprüft werde, erklärte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Lucas Flöther. Grundsätzlich könnten aber Reisen, die über Urlaubstours gebucht werden, auch durchgeführt werden, hieß es. Die vorgeschrieben Kundengeldabsicherung übernehme die Generali Versicherung.

Der Unister-Konzern, der über 40 Internetportale betreibt, hatte nach dem Tod von Firmenchef Thomas Wagner Insolvenz angemeldet. Der 38-Jährige war bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Ende Juli hatte der Insolvenzverwalter berichtet, dass bis zu 14.000 Reisekunden von der Insolvenz betroffen sein könnten.

dpa/RND

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