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VW stellt neuen Bulli mit Elektroantrieb vor

CES in Las Vegas VW stellt neuen Bulli mit Elektroantrieb vor

Volkswagen will die durch den Abgas-Skandal verärgerten US-Kunden mit der Neuauflage seines größten Sympathieträgers in Amerika zurückgewinnen. Am Vorabend der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas wird VW eine Studie des Bulli mit komplett elektronischen Antrieb und Elementen selbstlenkender Fahrzeuge vorstellen.

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Ein Sympathieträger: Bisher hat VW nur Detailfotos des neuen E-Bulli „Budd.e“ veröffentlicht (runde Bilder li.). Auf der IT-Messe CES in Las Vegas will Markenchef Diess den Wagen präsentieren.

Quelle: VW (2), dpa

Wolfsburg. Volkswagen hat bislang nur Ausschnitte des Fahrzeugs gezeigt und spricht nur allgemein von „einem Aufbruch in eine neue Ära der erschwinglichen Langstreckenmobilität“.

VW stellt die sechste Generation des Transporters vor: Das ist der T6.

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Der in Hannover gebaute VW-Bus hatte die Amerikaner in den Sechziger- und Siebzigerjahren im Sturm erobert. Der Bulli war dort Inbegriff der Hippie-Ära. Der wegen seinen elektrischen Antriebs „Budd.e“ (in Anlehnung an das englische Wort für „Kumpel“) genannte Kleinbus, der dank genug Platz für Batterien auf rund 450 Kilometer Reichweite kommen soll, ist nach HAZ-Informationen allerdings kein Ableger der aktuellen sechsten Transporter-Generation aus Hannover, sondern ein etwas kleineres Modell der Wolfsburger Pkw-Entwickler. Fachmedien berichten, der Wagen solle bereits 2017 im mexikanischen Puebla vom Band laufen.

CES-Chef Gary Shapiro sprach im Vorfeld von einem „bahnbrechenden Elektro-Auto, dass Synergien zwischen dem Internet der Dinge und der Autoindustrie aufzeigen wird“. Seit einigen Jahren sind die Autohersteller auf der IT-Messe in Las Vegas Stammgäste – während sich Internet-Riesen gern auf Automessen präsentieren. Das zeigt, dass beide Bereiche immer stärker verschmelzen werden.

Vor einem Jahr präsentierte Daimler auf der CES einen futuristischen selbstfahrenden Prototypen, ein Audi fuhr autonom 900  Kilometer von Kalifornien nach Las Vegas. Diesmal dürften Elektroautos im Mittelpunkt stehen. Erwartet wird, dass die Opel-Mutter General Motors die produktionsreife Version ihres kleineren und günstigeren elektrischen Chevy Bolt enthüllt. Außerdem will der von einem chinesischen Milliardär finanzierte Tesla-Herausforderer Faraday Future einen ersten Blick auf sein Fahrzeug erlauben, das bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Die bisher kaum bekannte Firma sorgte jüngst für Aufsehen mit Plänen für den Bau einer mehr als eine Milliarde Dollar teuren Batteriefabrik.

Schließlich gibt es Gerüchte, Google und Ford wollten zur CES eine Partnerschaft bei selbstfahrenden Autos bekanntgeben. Der Autoriese könnte demnach die von Google entwickelten kleinen Elektro-Zweisitzer für die Stadt bauen. Einer anderen Darstellung zufolge kommt die Google-Software für autonomes Fahren in Wagen von Ford.

Der Auftritt von VW-Markenchef Herbert Diess als Hauptredner bei der Eröffnungsfeier morgen Abend (Ortszeit) war schon vor dem VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte vereinbart worden. Gleichwohl wolle Diess die Gelegenheit nutzen, um bei den Amerikanern für die Neupositionierung des Konzerns zu werben, heißt es. In den USA hatte der Skandal seinen Ausgang genommen. Dort hat der Konzern bis heute noch kein von den Behörden freigegebenes Rückrufprogramm vorzuweisen.     

Brillen, die virtuelle Welten eröffnen

Auch wenn sich Autos ins CES-Rampenlicht drängen – die Verbraucher-Elektronik, mit der die Messe vor fast 50 Jahren begann, ist auch noch da. Hier zeichnen sich dieses Jahr vor allem drei Schwerpunkte ab: Virtuelle Realität (VR), das Internet der Dinge mit dem vernetzten Zuhause und alle Arten von Wearables, also kleine Computer, die man direkt am Körper trägt.
Für die VR-Brillen, mit denen der Nutzer in virtuelle Welten eintauchen kann, kommt 2016 der erste Markttest. Jetzt wird es Zeit, mit Spielen und Videos zu zeigen, was die Technik kann. Schließlich muss der Verbraucher überzeugt werden, sich recht klobige Geräte aufzusetzen, die an undurchsichtige Skibrillen erinnern.
Samsung will die CES nutzen, um bei der Heimvernetzung das TV-Gerät in den Mittelpunkt zu rücken. Die Südkoreaner kündigten an, dass alle neuen Fernsehgeräte mit Ultra-HD-Auflösung auch als Schaltzentralen für das vernetzte Zuhause eingesetzt werden könnten. Insgesamt dürfte es eine Flut von Technik für das Smart Home geben.
Die klassische Unterhaltungselektronik wird ebenfalls nicht zu kurz kommen. LG kündigte neue Fernsehgeräte an, die ein besonders kontrastreiches Bild und mehr Farbvielfalt bieten sollen.     

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