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Niedersachsens Landesforsten erwarten auch 2011 satte Gewinne

Starke Nachfrage Niedersachsens Landesforsten erwarten auch 2011 satte Gewinne

Die gute Konjunkturlage macht auch den Landesforsten Freude: Dank eines kräftig gestiegenen Holzpreises konnten sie das Jahr 2010 mit einem satten Gewinn von 11,2 Millionen Euro abschließen - auch zur Freude des Finanzministers, der davon 60 Prozent erhält.

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Wertvolle Wälder: Niedersachsens Landesforsten erwirtschaften derzeit mit dem Holzverkauf gute Gewinne.

Quelle: dpa

Braunschweig. Die hohen Holzpreise haben den Niedersächsischen Landesforsten eine satte Gewinnsteigerung beschert:11,2 Millionen Euro Gewinn hat das Landesunternehmen 2010 eingefahren, 2009 waren es nur 2,5 Millionen Euro. „Die gute Konjunktur hat uns Rückenwind gegeben“, sagte Klaus Merker, Präsident der Landesforsten, in Braunschweig. 60 Prozent des Gewinns fließen direkt in den Landeshaushalt, die restlichen 40 Prozent werden zur Rücklagenbildung genutzt. Der Umsatz ist um 19 Prozent auf knapp 113 Millionen Euro gestiegen.

90 Prozent des Gewinns kommen aus dem Holzgeschäft. Als der Preis durch die Wirtschaftsflaute 2009 im Keller war, fällten die Landesforsten 1,5 Millionen Kubikmeter Holz, im Jahr 2010 dann 1,7 Millionen Kubikmeter. 2010 war der Kubikmeterpreis im Durchschnitt um 8 Euro auf 52,61 geklettert. “2011 wird der Holzpreis aller Voraussicht nach noch höher liegen“, sagte Merker. Derzeit sei nicht geplant, mehr als im Vorjahr zu schlagen.

Während die Preise für Eiche, Buche und andere vor allem von der Möbelindustrie genutzten Hölzer stabil geblieben seien, seien vor allem Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer und andere für die Bauindustrie im Preis gestiegen. Die Diskussion einer Energiewende habe Holz zudem als Brennstoff noch gefragter gemacht. Für Fußböden würden hingegen immer weniger Hölzer genommen. Für die Nachhaltigkeit pflanzen die Landesforsten jedes Jahr rund vier Millionen neue Bäume.

Auf der Ausgabenseite stehen neben den Personalkosten in Höhe von 64,7 Millionen Euro auch 7,4 Millionen Euro für Investitionen wie Holzerntemaschinen, EDV und Immobilien. Neben dem Verkauf von Holz sind Freizeiteinrichtungen, Naturschutz und Waldpädagogik weitere Geschäftsfelder für die Landesforsten. 2010 bekamen sie dafür rund 24 Millionen Euro vom Land, vier Millionen entfielen davon auf den Naturschutz.

Vor sechs Jahren wurde die damalige Forstverwaltung eine Anstalt öffentlichen Rechts und arbeitet seitdem als eigenständiges Unternehmen des Landes. Die Landesforsten haben rund 1300 Beschäftigte, die die rund 330 000 ha Staatswald bewirtschaften und verwalten, das ist ein Drittel der gesamten niedersächsischen Waldfläche. Damit hat Niedersachsen nach Bayern das zweitgrößte Landesforstunternehmen.

dpa

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