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Nike ruft Wimbledon-Dress zurück

Weniger ist mehr Nike ruft Wimbledon-Dress zurück

Zu kurz, zu weit: Nike hat nach Beschwerden der Spielerinnen das Damen-Outfit für das diesjährige Tennis-Turnier in Wimbledon zurückgerufen. Nun will der Sportartikelhersteller nachbessern. Die Zeit ist knapp - am Sonntag beginnt das Turnier.

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Allzu intime Einblicke sollen in Wimbledon vermieden werden. Sportartikelhersteller Nike will deswegen nachbessern.

Quelle: dpa/Archiv

London. Bei der Auswahl von Tennis-Outfits für die Damenwelt gilt schon lange das Motto "weniger ist mehr". Diesmal hat Ausrüster Nike es aber übertrieben: Der Sportartikelhersteller hat wenige Tage vor Turnierbeginn an diesem Sonntag die Kleidchen von 20 Wimbledon-Spielerinnen zurückgefordert, um nachzubessern. In einer E-Mail des Ausrüsters an die Athleten heißt es: "Wir müssen kleinere Änderungen an den Outfits vornehmen, um dem Dresscode zu entsprechen."

Zuvor gab es Beschwerden, das "Nike Premier Slam" sei viel zu weit und viel zu kurz, und würde so zu tiefe Einblicke gewähren. Zum anderen störte der flatternde Stoff beim Schlagen. Kein Wunder, erinnert der Schnitt doch eher an Umstandsmode als an ein Outfit für eins der wichtigsten Tennisturniere der Welt - und dessen speziellen Dresscode.

Denn gerade Wimbledon werden die Dresscode-Vorschriften sehr eng ausgelegt: Die blütenweiße Kleidung muss beim Klassiker stets die "Normen des Anstandes" wahren.

Not macht erfinderisch

Einige Spielerinnen hatten zuvor schon kreativ reagiert - um ihren Dress passend zu machen: Die britische Turnierhoffnung Katie Boulter bastelte sich aus weißem Stoff einen Gürtel, um das Kleidchen da zu halten, wo es ihrer Meinung nach hingehörte.

Noch pragmatischer ging Tschechin Lucie Hradecka das Problem an. Sie verwehrte den Blick auf ihre trainierten Beine ganz indem sie das Kleid als Shirt interpretierte und zu einer weißen Leggings kombinierte.

Nike versprach nachzubessern, sodass der Schnitt dem Anspruch der Spielerinnen gerecht wird.

Da war doch was

Erst vor wenigen Tagen sorgte die Marke Puma für einen kleinen Skandal. Im EM-Vorrundenspiel der Schweizer, die in Trikots des deutschen Unternehmens aufliefen, sind gleich sieben Spielshirts gerissen und gewährten so ebenfalls ungeahnte Einblicke. Puma versprach ähnlich wie Nike nachzubessern.

Die Schweizer treffen am Samstag im Achtelfinale auf Polen - ob der Stoff diesmal hält, wird sich dann zeigen.

nhr/RND

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