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Was bietet die IAA in Hannover?

Nutzfahrzeug-Ausstellung Was bietet die IAA in Hannover?

Am Donnerstag öffnet die IAA Nutzfahrzeuge auf dem Messegelände Hannover offiziell die Tore. Erwartet werden rund 2000 Aussteller aus 52 Ländern, die auf 270.000 Quadratmetern mehr als 300 Weltpremieren zeigen wollen, gut 100 weitere Exponate sind erstmals in Europa zu sehen. Die Schwerpunkte der diesjährigen Schau sind das vernetzte und das automatisierte Fahren.

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Quelle: dpa

Ab Donnerstag richten sich die Augen der Autobranche auf Hannovers Messegelände. Die IAA Nutzfahrzeuge ist die weltweit wichtigste Messe für Transport, Logistik und Mobilität. Zahlreiche namhafte Hersteller zeigen ihre Neuentwicklungen. Alternativ und digital, dabei vernetzt und automatisiert – das sind die großen Versprechungen in diesem Jahr. Mit Spannung erwartet werden bereits im Vorfeld der Messeeröffnung die Präsentationen von VW und Mercedes am Dienstagabend in Hannover. (Lesen Sie dazu mehr am frühen Abend hier auf HAZ.de) 

Die Lkw-Sparte von Volkswagen will in der Vernetzung des Güterverkehrs mit einer eigenen Software eine treibende Rolle spielen. "Wir schaffen dafür eine eigene Cloud", sagte VW-Lastwagen-Vorstand Andreas Renschler dem "Handelsblatt" (Dienstag). Als Cloud wird ein vernetztes, zentrales Rechensystem im Internet verstanden, an das viele Computer etwa in Lkws, Speditionen oder Verkehrsüberwachungssystemen angeschlossen werden können.

Auf der an diesem Dienstag in Hannover startenden Branchenleitmesse IAA Nutzfahrzeuge will Renschler dazu eine neue Marke präsentieren, die Logistik und Digitalisierung zusammenbringt. "Das System starten wir im Frühjahr 2017", sagte der seit 2015 amtierende Spartenchef. Laut Experten ist einer der Wachstumstreiber im Nutzfahrzeuggeschäft künftig die Digitalisierung - im wesentlichen also Dienstleistungen rund um Daten.

Auf der IAA stellt auch Daimler mehr oder weniger serienreife Nutzfahrzeuge mit Elektromotor aus. "Wir zeigen vom Transporter bis hoch zum schweren Lastwagen: Wir können es", meinte Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard. So wird der Kleinlaster Fuso Canter mit Elektromotor in Kleinserie gefertigt. Im Juli hatte Daimler auch einen 26 Tonnen schweren E-Lastwagen mit 200 Kilometern Reichweite gezeigt. Dieser soll aber erst Anfang des kommenden Jahrzehnts in Serie gehen. Bernhard sieht einen Markt für Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb im Stadtverkehr in nicht allzu ferner Zukunft. «Wir kommen in ein Fenster, in dem wir ernsthaft über Elektroantriebe für leichte und schwere Nutzfahrzeuge im Stadtverkehr nachdenken können», sagte der Chef des Daimler-Nutzfahrzeuggeschäfts der Deutschen Presse-Agentur

Auch abseits der Shows der großen Marken werden zahlreiche innovative Entwicklungen vorgestellt. So sollen etwa neue Roboter Rettungskräften helfen, Überlebende in Katastrophengebieten schneller zu finden. Ingenieure der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern haben zwei Roboter entwickelt, die zum Beispiel nach einem Erdbeben selbstständig Häuser erkunden, die durch Trümmer blockiert oder einsturzgefährdet sind. Dabei liefern sie den Helfern Daten, um die Lage besser einschätzen und Überlebende aufspüren zu können, wie die Universität mitteilte. Das größere Gerät besitze einen Presslufthammer und einen drei Meter langen Greifarm, um beispielsweise Mauern einzureißen. Um das Innere von Gebäuden zu erkunden, wird der kleine Roboter eingesetzt, den das größere Gefährt in einer Transportbox an Bord hat. Die Roboter werden am Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz in Halle 13 gezeigt.

Außerdem haben sich Wissenschaftler der TU Kaiserslautern mit Möglichkeiten zum Spritsparen beschäftigt. Sie haben ein Assistenzsystem entwickelt, das dem Fahrer Hinweise gibt, mit welcher Geschwindigkeit er am wenigsten Kraftstoff verbraucht. Die Technik berücksichtige bei den Berechnungen sowohl Daten zur Fahrtroute als auch die aktuelle Verkehrssituation, heißt es. Einsparungen von 15 bis 30 Prozent Sprit sollen somit möglich sein. Interessierte können das System in der Messehalle 13 in einem Fahrsimulator testen.

Ein Tagesticket für die IAA Nutzfahrzeuge kostet 22 Euro, am Wochenende (24. oder 25. September) 13 Euro. Das Nachmittagsticket (ab 13 Uhr) kostet 10 Euro.

dpa/r

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