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Ölpreis kann bis auf 20 Dollar abstürzen

Ohne Förderungssenkung Ölpreis kann bis auf 20 Dollar abstürzen

Alle Ölförderländer außerhalb der Opec werden im kommenden Jahr ihre Produktion deutlich nach unten fahren – so lautet die Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris. Die Menge aus Ländern wie den USA, Russland und Norwegen werde insgesamt um eine halbe Million Barrel (Fass zu 159 Liter) pro Tag sinken.

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Der Preis für das Fass Rohöl könnte weiter sinken.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Das wäre der größte Rückgang seit 1992, heißt es in dem gestern veröffentlichten Bericht. Aber nicht nur der Ausstoß könnte sinken, auch bei den Preisen zeichne sich ein weiterer Absturz ab, glauben Analysten der Investmentbank Goldman Sachs: Sie halten 2016 Preise von 20 Dollar je Barrel für möglich.

Nach Einschätzung der IEA ist das ein Indiz dafür, dass Saudi-Arabien mit seiner Strategie Erfolg hat. Das Königreich hält den Ölhahn seit Monaten weit aufgedreht, obwohl die Nachfrage deutlich geringer ist. Damit will das Land Marktanteile zurückgewinnen, die insbesondere an Wettbewerber in den USA verloren gegangen sind. Durch den Fracking-Boom sind die Vereinigten Staaten zum Selbstversorger geworden und exportieren erstmals seit vier Jahrzehnten wieder Öl.

Die Preise von Handelssorten wie WTI oder Brent haben sich zuletzt halbiert. Unter dem Niedergang leidet bisher vor allem die Förderung in der Nordsee, weil die Produzenten ihre Kosten dort nicht entsprechend senken können; in Norwegen stehen inzwischen Tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Fracking-Produzenten in den USA kamen mit dem Preisverfall bisher besser klar – doch das ändert sich offenbar: Die Erträge lägen auch dort inzwischen unterhalb der durchschnittlichen Produktionskosten, heißt es im IEA-Bericht.

Inflationsrate niedrig: Die gesunkenen Energiepreise dämpfen den Anstieg der Lebenshaltungskosten in Deutschland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verharrte die Teuerungsrate im August mit 0,2 Prozent auf dem Niveau des Vormonates. Die Verbraucher können billiger tanken und heizen als vor einem Jahr und haben damit mehr Geld für andere Ausgaben zur Verfügung. Nach Zahlen des ADAC kostet ein Liter E10 derzeit 1,35 Euro, Anfang August lag der Preis bei 1,45 Euro.

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