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Zalando will Markenfirmen anlocken

Online-Shopping Zalando will Markenfirmen anlocken

Der Onlinehändler Zalando will zu einer Art digitaler Einkaufsstraße werden. Die Strategie: möglichst viele Modeunternehmen auf seine Plattform locken. Dadurch steigen zwar die Umsätze, Anleger profitieren derzeit aber wenig. Und der Kunde? Der soll künftig schneller an seine Bestellung kommen.

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Quelle: Arne Dedert/dpa

Berlin. Zalando will möglichst viele Modefirmen um sich scharen. Sie sollen den Handel mit ihren Marken künftig komplett über Zalando abwickeln können. Auch die Konkurrenz wird angesprochen - die Ketten H&M und Zara sollen an die Plattform gebunden werden. "Ziel ist tatsächlich: Wir wollen zur digitalen Strategie von unseren Markenpartnern werden", sagte das Vorstandsmitglied des Berliner Internet-Versandhändlers, David Schneider, am Dienstag.

Die Markenfirmen sollen auf der Plattform eigene digitale Shops einrichten und verwalten können. Gerade beim Shopping über mobile Apps sei es für die Modeunternehmen extrem schwierig geworden, Kunden gezielt anzusprechen, sagte Schneider.

Allein in diesem Jahr will Zalando 200 Millionen Euro in Logistik und Technologie investieren. Vor allem geht es dem Unternehmen darum, seinen Marktanteil weiter auszubauen. In den 15 Ländern, in denen Zalando aktiv ist, würden jährlich im Modehandel 420 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet - die Berliner haben daran bislang nur einen Anteil von unter einem Prozent. «Deswegen sehen wir da schon noch extrem viel Luft, um zu wachsen», sagte Schneider.

Auch will das Unternehmen weiter an seiner Kundenfreundlichkeit feilen und die bislang nur testweise eingeführte Lieferung am Tag der Bestellung vorantreiben. Und wer besonders häufig Ware zurückschicke, brauche weiterhin nicht fürchten, dass sein Konto gesperrt werde. Die Retourenquote liege seit Jahren recht konstant bei 50 Prozent. Künftig sollen bessere Bilder und bessere Größenvorschläge diesen Anteil drücken. Im vergangenen Jahr gingen bei Zalando Es gingen 55,3 Millionen Bestellungen ein.

Der Aktienkurs des Berliner Unternehmens schwächelte zuletzt: Nach einem Höchststand im Dezember verlor die Aktie bis Ende Mai rund ein Viertel ihres Werts. Mit einer Dividende können die Aktionäre vorerst weiter nicht rechnen. Das Unternehmen wolle die Gewinne investieren und nicht ausschütten, sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter. Malte Diesselhorst von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz forderte ein langfristiges Bekenntnis zur Dividende. Das könne den zuletzt recht stark schwankenden Aktienkurs stabilisieren.

dpa

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