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Deutschland / Welt Panini reibt sich die Hände
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12:16 05.07.2016
Panini verkauft zur EM 2016 so viele Stickertüten wie noch nie. Quelle: dpa
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Stuttgart/Düsseldorf

Der Panini-Verlag hat zur Fußball-EM so viele Bilder wie noch nie verkauft. "Insgesamt sind mehr als eine Milliarde Stickertüten für 70 Länder produziert worden", sagte Panini-Deutschland-Chef Hermann Paul der "Rheinischen Post". Deutschland steht Paul zufolge beim Verkauf an der Spitze, dicht gefolgt von Großbritannien und Frankreich. Konkretere Angaben wollte Paul nicht machen.

Glitzersticker sind rar

Der wohl entscheidende Grund für den neuen Rekord ist die Modusänderung: Allein durch die Erhöhung des Teilnehmerfelds von 16 auf 24 Teams hat sich die Zahl der Stickerbilder im Vergleich zu 2012 deutlich erhöht.

Losgelöst vom EM-Rekord gestand der Panini-Chef der Zeitung aber ein, dass der Umsatz bei einer EM im Vergleich zu einer WM deutlich geringer ist. In diesem Jahr erreiche der EM-Umsatz etwa die Hälfte des WM-Umsatzes, so Paul.

Die aktuellen Klagen mancher Sammler, dass die sogenannten Glitzerbilder zur EM 2016 rar sind, führt der Panini-Deutschland-Chef nicht auf einen Produktionsfehler zurück. "Generell sind alle Bilder gleich in den Tüten", sagt Paul. "Aber es kommt manchmal zu natürlichen Verknappungen, weil einige Motive einfach viel beliebter sind als andere und deshalb nicht so oft getauscht werden."

Nur die wenigsten kriegen das Heft voll

Anders war dies bei der EM 2012: Damals hatte es wegen eines Produktionsfehlers nachweislich zu viele niederländische Spieler in den Tüten gegeben. Der Verlag entschuldigte sich später dafür.

Wer sein Heft jetzt noch nicht voll hat, muss sich übrigens nicht grämen. "Nur fünf Prozent der Kunden, die mit einem Album anfangen, füllen es auch", sagte Paul. "98 Prozent sammeln nur 50 bis 60 Sticker."

afp/zys/RND

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