Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 0 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Petition wirbt für den Erhalt der Nachtzüge

Bahn zeigt sich unnachgiebig Petition wirbt für den Erhalt der Nachtzüge

Im Liegewagen durch die Nacht – mit der Deutschen Bahn soll das bald nicht mehr möglich sein. Nachtzug-Freunde hoffen auf Hilfe der Politik. Möglicherweise kommt Abhilfe aber auch aus dem Ausland.

Voriger Artikel
Disney Land eröffnet in Shanghai
Nächster Artikel
Betrog auch Fiat mit illegaler Software?

Bald passé: Die Bahn will ihre Nachtzüge bereits zum Fahrplanwechsel aufs Abstellgleis fahren.

Quelle: dpa/Archiv

Berlin. Die Deutsche Bahn hält trotz Kritik daran fest, ihre Nachtzüge im Dezember aufs Abstellgleis zu fahren. "Ab Fahrplanwechsel werden alle bisherigen Linien des klassischen Nachtzugverkehrs in einem Schritt eingestellt", teilte eine Sprecherin mit. Tausende Freunde des nächtlichen Reisens wollen das nicht hinnehmen: Mehr als 14.000 Menschen haben sich im Internet einer Petition angeschlossen, Nachtzüge und auch die Autozüge zu erhalten. "Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden", sagte Mit-Initiator Joachim Holstein der Deutschen Presse-Agentur vor Ablauf der Aktion.

Am 31. Mai werde die Petition in Berlin dem Verkehrsausschuss des Bundestags übergeben, der sich für den Erhalt einsetzen soll. "Werden Nacht- und Autozüge abgeschafft, bedeutet das mehr Verkehr auf der Straße und mehr Kurz- und Mittelstreckenflüge", lautet die Kritik. Nachdem schon zahlreiche Linien eingestellt worden waren, hatte der bundeseigene Konzern mit seinem Konzept "Zukunft Bahn" im Dezember das endgültige Aus für die Nachtzüge für Ende 2016 bekannt gegeben. Stattdessen sollen nachts mehr ICE-Züge fahren. Zudem laufen Verhandlungen mit den Österreichischen Bundesbahnen, die schon jetzt klassische Nachtzüge von Wien nach Düsseldorf und Hamburg unterhält und weitere Verbindungen in Deutschland anbieten möchte.

"Das Nachtzuggeschäft ist ein Nischengeschäft", heißt es bei der Bahn. Seit Jahre gebe es Verluste. Bei einem Ertrag von rund 90 Millionen Euro seien es im vergangenen Jahr etwa 31 Millionen Euro Minus gewesen. Die meisten Züge seien mehr als 40 Jahre alt und bräuchten erhebliche Investitionen. Ähnlich argumentiert die Bahn bei Autozügen, von denen der letzte schon Ende Oktober fahren soll.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Deutschland / Welt

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 134,70 -0,91%
CONTINENTAL 196,47 -0,05%
TUI 12,92 -0,93%
SALZGITTER 34,11 +0,75%
HANNO. RÜCK 106,30 -1,10%
SYMRISE 60,77 +0,11%
TALANX AG NA... 31,51 -1,10%
SARTORIUS AG... 79,40 +0,39%
CEWE STIFT.KGAA... 76,59 +0,42%
DELTICOM 17,17 -0,23%
DAX
Chart
DAX 12.021,00 -0,16%
TecDAX 1.988,00 +0,40%
EUR/USD 1,0802 +0,18%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

INFINEON 17,99 +5,22%
RWE ST 15,31 +3,24%
E.ON 7,26 +1,60%
VOLKSWAGEN VZ 134,70 -0,91%
MERCK 105,19 -0,81%
DAIMLER 69,98 -0,79%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Crocodile Capital MF 140,69%
Structured Solutio AF 132,21%
Morgan Stanley Inv AF 114,26%
First State Invest AF 102,60%
Fidelity Funds Glo AF 100,57%

mehr