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Post hofft auf Paketflut zu Weihnachten

Rückschläge im Frachgeschäft Post hofft auf Paketflut zu Weihnachten

Bei der Post bricht der Gewinn im Frachtgeschäft um 40 Prozent ein. Das boomende Expressgeschäft und eine Paketflut zu Weihnachten sollen die Deutsche Post trotz Rückschlägen auf Kurs halten.

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Die Deutsche Post setzt auf das Weihnachtsgeschäft: Immer mehr Menschen bestellen ihre Geschenke im Internet. Die Post liefert die Pakete aus.

Quelle: dpa

Frankfurt. Konzernchef Frank Appel bekräftigte deshalb gestern das Ziel eines operativen Gewinns zwischen 2,9 und 3,1 Milliarden Euro. Rund eine Milliarde Euro muss die Post nun bis Ende Dezember noch verdienen. Appel setzt dabei auf das Weihnachtsgeschäft – immer mehr Verbraucher bestellen ihre Geschenke online, die Post liefert diese dann aus.

Im kommenden Jahr könnte dann auch den Aktionären der Post ein Geldsegen winken: Im März könnte der Bonner Konzern über eine Sonderdividende entscheiden. „Wir sind trotz der aktuellen Herausforderungen weiterhin voll auf Kurs“, bilanzierte Appel. Für das Sommerquartal konnte er ein Umsatzanstieg auf 14 (Vorjahr: 13,45) Milliarden Euro präsentieren, der operativen Gewinn (Ebit) wuchs auf 677 (646) Millionen Euro. Analysten hatten sich indes etwas mehr versprochen.

Deutlich zulegen konnte der Konzern in seiner Express-Sparte. Hier transportierte er mehr eilige Sendungen, der operative Gewinn stieg um 23 Prozent auf 305 Millionen Euro. Die Post hat hier ein Netz um den Globus geknüpft, in Asien sind die Bonner Marktführer. Weniger Freude bereitete Appel dagegen erneut das Frachtgeschäft: „Nirgendwo sonst schlägt die insgesamt verhaltene konjunkturelle Entwicklung so direkt durch“, beklagte er. Zudem tobe ein erbitterter Preiskampf, der operative Gewinn der Sparte brach um mehr als 40 Prozent auf 72 Millionen Euro ein. Appel will das Frachtgeschäft nun wieder auf Kurs bringen. Er steckt Geld in die Datenverarbeitung der Frachtsparte, die Warenlogistik soll umgebaut werden.

Von Matthias Inverardi

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