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Dieses Konto bleibt für immer kostenlos

Postbank-Konto Dieses Konto bleibt für immer kostenlos

Wer den Mund sehr voll nimmt, muss irgendwann dafür bezahlen. Diese Erfahrung macht jetzt die Postbank. Vor Kurzem hat sie bekannt gegeben, dass das jahrzehntelang angebotene kostenlose Girokonto der Vergangenheit angehört. Es gibt jedoch eine kleine Kundengruppe, die das nicht kümmern muss.

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Für einige Postbankkunden bleibt das Konto dank einer Aktion mit Tchibo für immer kostenlos.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Diese Kunden profitieren von einem vor Jahren gemachten Versprechen: Zusammen mit dem Kaffeeröster Tchibo hatte die Postbank Kunden mit der Werbeaussage angelockt: „Postbank Girokonto für 0 Euro. Kostenlos auf immer und ewig“. Wer dieses Angebot angenommen hat, braucht weiterhin keine Gebühren zu bezahlen.

Darüber kann sich zum Beispiel der Hannoveraner Karsten A. freuen. Er hatte im Herbst 2008 das Werbefaltblatt in einer Tchibo-Filiale entdeckt, das Kunden zu einem Wechsel ihrer Bankverbindung animieren sollte. „Postbank Giro plus ist und bleibt ohne Kontoführungsgebühren – für immer.“ Offenbar hatten die Postbank-Werber nicht bedacht, dass in dieser Welt alles endlich ist – und deshalb Versprechen für alle Ewigkeit zu vermeiden sind. Damals konnte man sich im Bankgewerbe allerdings nicht vorstellen, dass die Notenbank die Zinsen abschafft und die einst so willkommenen Kundeneinlagen zu einer Last werden. Weil die Institute damit immer weniger Geld verdienen, holen sie sich jetzt den Ausgleich auf der Gebührenseite.

Karsten A. nutzte jedenfalls – wie einige Tausend andere Tchibo-Kunden – das Angebot und hat seitdem ein Konto bei der Postbank. Im Nachhinein erweist sich dies als kluge Entscheidung. Die Postbank, die künftig für ihre bislang kostenlosen Konten ein monatliches Entgelt von 3,90 Euro erhebt, muss also eine Ausnahme machen, wie ein Banksprecher mitteilte: „Kunden, die ihr Girokonto über eine Kooperation mit Tchibo abgeschlossenen haben, können der Entgeltänderung widersprechen. In diesem Fall gilt das Kontoführungsentgelt pro Monat nicht.“

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