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Regierung unterstützt inhaftierten VW-Manager

USA Regierung unterstützt inhaftierten VW-Manager

Der wegen des Abgas-Skandals in den USA angeklagte VW-Manager Oliver S. aus Niedersachsen erhält nach Informationen der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ Unterstützung von der Bundesregierung. Die deutsche Botschaft in Washington setzt sich für eine Freilassung des 48-Jährigen gegen Zahlung einer Kaution ein.

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Auch die deutschen Behörden ermitteln gegen den VW-Manager aus Wolfsburg.

Quelle: dpa

Detroit/Wolfsburg. Sollte der Manager anschließend in einer diplomatischen Vertretung der Bundesrepublik einen Reisepass beantragen, werde die Botschaft umgehend die zuständige Staatsanwaltschaft in Detroit darüber informieren, betont der deutsche Generalkonsul in einem Brief an US-Bundesrichter Sean Cox. Mit dem Schreiben „im Auftrag des Auswärtigen Amtes“ aus der vergangenen Woche will die Botschaft offenbar Bedenken ausräumen, dass bei Oliver S. Fluchtgefahr bestehen könnte.

„Er steht zu seinem Wort“

Richter Cox wird am kommenden Donnerstag darüber entscheiden, ob der VW-Mitarbeiter bis zum Prozessbeginn gegen Kaution auf freien Fuß kommt. Unterstützung erhält Oliver S. auch aus der Politik: Der Europaabgeordnete Burkhard Balz (CDU) aus Stadthagen, der den VW-Manager seit Kindheitstagen kennt, macht sich vor Gericht ebenfalls für eine Freilassung stark. „Aus persönlicher Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass ich mich immer darauf verlassen konnte, dass Oliver zu seinem Wort steht“, heißt es in einem Schreiben von Balz mit dem offiziellen Briefkopf des EU-Parlaments. Die Staatsanwaltschaft in Detroit lehnt eine Freilassung von S. ab.

Auch in der Heimat ist Oliver S. im Visier der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen den 48-Jährigen etwa wegen des Verdachts auf Betrug, strafbare Werbung und Urkundenfälschung. Am 26. Januar durchsuchten Ermittler das Haus des VW-Managers im Landkreis Gifhorn und sein Büro im VW-Werk.

von Florian Heintz

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